Fussball Kreispokal

Kilic-Dreierpack bringt Rhenania Bottrop ins Viertelfinale

Zwischen Eiszapfen und Weißglut: Marco Hoffmann erlebte auf der Trainerbank von Rhenania Bottrop einen wechselhaften Abend, an dessen Ende ein 4:3-Pokalsieg gegen Sarajevo Oberhausen stand.

Zwischen Eiszapfen und Weißglut: Marco Hoffmann erlebte auf der Trainerbank von Rhenania Bottrop einen wechselhaften Abend, an dessen Ende ein 4:3-Pokalsieg gegen Sarajevo Oberhausen stand.

Foto: Heinrich Jung / FUNKE Foto Services

Oberhausen.  Gegen ein knüppelhartes Sarajevo Oberhausen braucht Rhenania Bottrop 120 Minuten und drei Kilic-Tore, um ins Viertelfinale einzuziehen.

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Rhenania Bottrop steht als erste Mannschaft aus dem Kreis Oberhausen/Bottrop im Pokal-Viertelfinale. In unterhaltsamen bis hitzigen 120 Minuten gab der Kreisliga-Spitzenreiter bei Sarajevo Oberhausen eine 3:1-Führung in Überzahl noch aus der Hand, ehe Emre Kilic seine Farben erlöste.

Temperaturen nahe des Nullpunkts, knüppelharte Asche und ein knüppelharter Gegner: Rhenania Bottrop hatte am Oberhausener Buchenweg von der ersten Minute an alle Hände voll zu tun. Die Führung von David Hücker in Minute 27 beruhigte die Partie anders als noch am Sonntag nicht, weil Sarajevo kurz vor der Pause per sehenswertem Freistoß die schnelle Antwort fand (38.). Das letzte Wort gehörte allerdings Emre Kilic, der mit einem Strafstoß zum 2:1-Halbzeitstand einschob.

In sechs Minuten gibt Rhenania Bottrop das Spiel aus der Hand

Der 25-Jährige war es auch, der nach dem Seitenwechsel einen Konter zu Rhenanias Treffer Nummer drei veredelte (77.), bevor es wild wurde. Oberhausen erzielte den Anschluss mit einem strittigen Strafstoß, dezimierte sich mit Gelb-Rot selbst und stellte auf 3:3 – das alles innerhalb von sechs Zeigerumdrehungen. Verlängerung.

In der machte Rhenania Druck, während Sarajevo die Puste ausging. Die Entscheidung fiel in Minute 115: Nico Große-Beck setzte nochmal zum Sprint an und schickte einen Flanken-Schuss die Fünfer-Linie entlang, den Emre Kilic per Kopfball ins Tor nagelte. Marco Hoffmann atmete nach Abpfiff tief durch und fand Worte zum Gegner. „Das ist eine interessante Mannschaft. Du verstehst zwar kein Wort, aber kicken können sie“, kommentierte der Trainer einerseits und schob andererseits nach: „Es ging zur Sache, die Jungs sehen aus – unfassbar. Jetzt müssen wir die Wunden lecken.“

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