Judo

Linda Scheidt kürt sich in Marokko zur Vize-Weltmeisterin

Ein Podest für die Vize-Weltmeisterin: Linda Scheidt vom JC 66 Bottrop sicherte sich in Marokko die Silbermedaille.

Ein Podest für die Vize-Weltmeisterin: Linda Scheidt vom JC 66 Bottrop sicherte sich in Marokko die Silbermedaille.

Foto: JC 66 Bottrop

Marrakesch/MAR.  Bei der Veteranen-WM gewinnt die Kämpferin des JC 66 Bottrop die Silbermedaille. An einer alten Bekannten ist kein Vorbeikommen.

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Ein besonderes Highlight fügte Linda Scheidt ihrer Judokarriere im marokkanischen Marrakesch zu. Bei der Veteranen-WM kämpfte sich die Athletin des JC 66 Bottrop ins Finale und nahm am Ende Silber mit in die Heimat.

In einem eigens gebauten Hallenkomplex mit knapp 2000 Plätzen nahe Marrakesch empfingen die Gastgeber im Oktober Wettkämpfer über 30 Jahren aus allen Teilen der Welt. Deutschland schickte 38 Männer und 26 Frauen nach Nordafrika, darunter die Bottroperin Linda Scheidt.

Zwei Siege geben Selbstvertrauen

In der Altersklasse F1 (30-34 Jahre) und der Gewichtsklasse bis 70 kg startete Scheid in den Wettkampf – und fand sich gleich blendend zurecht. Die Französin Morgane Maillard beförderte die JC-Kämpferin ebenso auf die Matte wie die Britin Donna Riggs, jeweils führte eine Wurftechnik zum Sieg. In der Neuauflage des EM-Finales aus diesem Jahr stand Linda Scheidt zum Abschluss wieder Emily Wallyn aus Frankreich gegenüber.

Den ersten Kampf hatte Wallyn im Sommer deutlich für sich entscheiden können, jetzt zeigte sich Linda Scheidt besser eingestellt. Entsprechend ausgeglichen verlief das Duell, bis sich die Bottroperin eine fatale Unachtsamkeit leistete. Der Armhebel der Französin zwang Scheidt schließlich zur Aufgabe.

Scheidt zieht positive Bilanz

Die Niederlage beschäftigte die 66erin nur kurz. „Die Bodensituation war wirklich ärgerlich, aber mit Silber kann ich natürlich sehr zufrieden sein“, bilanzierte Linda Scheidt, um gut gelaunt fortzusetzen: „Es war wieder eine tolle Erfahrung, in einem mir bis dahin unbekannten Land zu kämpfen und viele Judofreunde aus der ganzen Welt zu treffen.“ Die nächste WM kann für die Bottroperin also kommen.

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