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Niederrheinpokal: Rhenania empfängt den CfR Links

Hat bereits sieben Tore erzielt: Mandy Reinhards von Rhenania Bottrop.

Hat bereits sieben Tore erzielt: Mandy Reinhards von Rhenania Bottrop.

Foto: Tamara Ramos / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Im Niederrheinpokal empfängt Bezirksligist Rhenania Bottrop am Sonntag den CfR Links aus Düsseldorf. Und das mit treffsicherer Verstärkung.

Im Blankenfeld steht wieder der Niederrheinpokal auf dem Programm. Nach dem Sturm ins Viertelfinale vergangene Saison geht Rhenania Bottrop am Sonntag (11 Uhr) zurück auf Los. Die Wittstamm-Elf träumt von einem zweiten Durchmarsch – hat mit Niederrheinligist CfR Links in Runde eins aber ein schwer zu schlagendes Kaliber vor der Brust.

Als einziger Bezirksligist schaffte Rhenania Bottrop im zurückliegenden Pokalwettbewerb den Sprung unter die besten acht Teams des Verbands. Der Weg dorthin entfachte im Blankenfeld eine Euphorie, die zusammen mit dem guten Abschneiden in der Liga bis heute anhält.

In Runde eins bescherte das Losglück den Bottroperinnen Kreisligist SG Hackenberg – den Matchball verwerteten Malin Cziuraj und ihre Mitspielerinnen mit 5:2. Im Achtelfinale schien die Bonus-Reise aber dann beendet, schließlich wartete Niederrheinligist SF Baumberg.

„Wir waren auf Augenhöhe, wenn nicht sogar besser“, erinnert sich Trainer Marc Wittstamm an die Partie Ende November 2018, in der Rhenania die Gäste im Elfmeterschießen aus dem Pokal kegelte. Erst der spätere Sieger 1. FC Mönchengladbach zeigte Blau-Weiß im Viertelfinale mit 5:0 die Grenzen auf, in der Hauptrunde wiederum unterlag der Niederrheinligist vor zwei Wochen dem höherklassigen TuS Wörrstadt mit 0:1.

„Erwarte keine großen Qualitätsunterschiede“

Ähnlich wie Gladbach schätzt Marc Wittstamm den Düsseldorfer Ligakonkurrenten Links ein, der im Sommer auf Rang sechs einlief. „Sie sind ein etablierter Niederrheinligist, ich erwarte keine großen Qualitätsunterschiede.“ Alles klar also vor dem Duell Ruhrpott gegen Landeshauptstadt?

Weniger, denn die Bottroper Euphorie erhielt durch Verstärkung in der Sommerpause einen weiteren Schub. Kathrin Schaffrath etwa strahlt im Tor viel Sicherheit aus, während Mandy Reinhardt mit sieben Treffern in vier Testpartien bislang die Lichter ausschoss. Von Anne-Sophie Warthuns neun Einschlägen ganz zu schweigen. „Die Mädels haben eine Menge Selbstvertrauen gesammelt und sind gut eingestellt“, weiß Marc Wittstamm und kündigt dennoch eine defensivere Ausrichtung an.

Nadelstiche setzen und den Gegner Ärgern

Möglichst lange ohne Gegentor zu bleiben lautet die Devise – ebenso wie Nadelstiche zu setzen und den Gegner zu ärgern. Die Ausfälle von Leyla Kirmizi, Dana Weiner und Chantal Giesen Estrada tun zwar weh, doch der Vorfreude tut das keinen Abbruch. „Wir organisieren ein schönes Rahmenprogramm, denn die Partie hat Topspielcharakter“, verspricht Wittstamm und hofft das Erfolgsrezept gefunden zu haben: „Wir brauchen die richtige Mischung aus genießen und gewinnen.“

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