Frauenfußball Landesliga

Rhenania Bottrop trotz Ladehemmung erfolgreich

Leyla Kirmizi sorgte in der 54. Minute mit dem 3:0 für die Vorentscheidung.

Leyla Kirmizi sorgte in der 54. Minute mit dem 3:0 für die Vorentscheidung.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Praest.  Beim 4:0 gegen den RSV Praest lassen die Fußballerinnen ihrem Trainerduo graue Haare wachsen. Chancenverwertung wird erst in Hälfte zwei besser.

Es reichte für die erste Mannschaft des SV Rhenania beim RSV Praest zu einem hochverdienten 4:0 (1:0), doch die Spielerinnen trieben ihr Trainerduo Marc Wittstamm und Marvin Höner fast schon zur Verzweiflung.

„Wir haben so viele Chancen liegen gelassen. Da mussten wir am Spielfeldrand oft schwer durchatmen. Aber wir haben das Spiel gewonnen und das mussten wir auch gewinnen“, meinte Wittstamm, der sich allerdings auch ein Horrorszenario vorstellen konnte. „Es gibt ja so Spiele, da ist das Tor wie vernagelt, und auf der anderen Seite fällt aus dem Nichts der Gegentreffer. Das wäre uns fast passiert. Beim Stand von 1:0 musste Dana Weiner einen Ball auf der Linie klären.“

Rhenania blickt jetzt auf das Spiel gegen Königshardt

Trost spendete jedenfalls die Tatsache, dass die Tore, die den Bottroperinnen beim RSV gelangen, gut herausgespielt waren. „Wir haben die Bälle in die Gasse gespielt und uns dann im Strafraum erfolgreich durchgesetzt“, Nach 20 Minuten erzielte Chantal Giesen Estrada nach Vorlage von Melanie Matraku. Gözde Senyüz war aus elf Metern mit einem Schuss in den Winkel erfolgreich (50.). Leyla Kirmizi markierte das 3:0 (54.), und Mandy Reinhardt machte mit dem 4:0 endgültig den Deckel drauf (72.). In der kommenden Woche empfängt die Rhenania die Sportfreunde Königshardt. Die Oberhausenerinnen warten noch auf ihren ersten Punkt. Wittstamm warnt: „Da brauchen wir eine andere Chancenverwertung.“

Tabelle: Bezirksliga

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