Frauenfußball Bezirksliga

Spitzenreiter Rhenania Bottrop im Grippe-Dilemma

Hinter dem Einsatz von Malin Cziuraj (r.) steht noch ein dickes Fragezeichen.

Hinter dem Einsatz von Malin Cziuraj (r.) steht noch ein dickes Fragezeichen.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Tragende Säulen des Teams drohen für das Auswärtsspiel beim RSV Praest auszufallen, dennoch soll der vierte Sieg im vierten Spiel gelingen.

Wen sie ins Spiel beim RSV Praest schicken können, werden Rhenanias Trainer Marc Wittstamm und Marvin Höner erst kurzfristig entscheiden können. „Die Grippewelle hat uns erfasst und bei einigen wird sich vielleicht erst beim Warmmachen herausstellen, ob die Fitness reicht.“

Malin Cziuraj war bereits gegen Spellen angeschlagen. „Das sieht für Sonntag nicht so gut aus. Auch bei Mandy Reinhardt steht ein Einsatz noch nicht hundertprozentig fest“, berichtet Wittstamm über Rhenanias Spielmacherin und die bereits sechs Mal erfolgreiche Stürmerin.

Kathrin Schaffrath fliegt aus dem Urlaub direkt ins Rhenanen-Tor

Wieder zur Verfügung steht Kathrin Schaffrath, die quasi aus ihrem Urlaub direkt im Tor der Bottroperinnen landen wird. Vor einer Woche lief es spielerisch bei weitem nicht rund, umso mehr freuten sich die Trainer über den dritten Sieg im dritten Spiel. In Emmerich soll der vierte Dreier folgen. Direkte Erfahrungen hat die Rhenania gegen den RSV noch nicht; in der vergangenen Saison spielte Praest in der Bezirksligagruppe eins und landete am unteren Rand des Mittelfeldes.

In dieser Saison kassierte der RSV zum Auftakt zwar ein 0:7. „Danach haben sie aber gegen Königshardt gewonnen und in Mussum unentschieden gespielt“, so Wittstamm. „Bei uns darf sich einfach nicht der Gedanke einschleichen, dass wir irgendwo ganz nebenbei die Punkte holen. Das heißt: von Beginn an Gas gegen!“

Tabelle: Bezirksliga

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