Fussball Kreisliga A

VfB Kirchhellen: Der Auspuff speit bald wieder Flammen

Große Schritte wollen Jonas Schwieger (r.) und der VfB Kirchhellen auch in der neuen Saison machen. Es geht in die Kreisliga A1, wo unter anderem Nachbar VfL Grafenwald wartet.

Große Schritte wollen Jonas Schwieger (r.) und der VfB Kirchhellen auch in der neuen Saison machen. Es geht in die Kreisliga A1, wo unter anderem Nachbar VfL Grafenwald wartet.

Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Kirchhellen.  Die Reserve des VfB Kirchhellen wechselt in die Kreisliga A1 und möchte sicht dort etablieren – unter anderem als Sprungbrett für den Nachwuchs.

Gegen den SV Laar (3:2) speite er Flammen, gegen die U19 der SG Wattenscheid (0:6) spuckte er Rauch, gegen den SV Wanne II (1:10) verreckte er komplett. Die Rede ist von den Vorbereitungs-Ergebnissen des Auspuffs, der zweiten Mannschaft des VfB Kirchhellen. Die Blau-Weißen wechseln zur neuen Kreisliga-A-Saison die Staffel und wollen dann unter anderem in Grafenwald Feinstaub-Alarm auslösen.

Staffelwechsel für den VfB Kirchhellen II mit gleichen Zielen

Satte 37 Punkte strichen die Kirchhellener in der vergangenen Saison ein und beendeten die Premiere im Kreisliga-Oberhaus auf Platz neun – in der Nachbarstaffel hätte es sogar für Platz sechs gereicht. Dort tritt die Reserve künftig gegen den Ball und geht mit einer klaren Zielsetzung an den Start. „Wir wollen an das letzte Jahr anknüpfen und uns etablieren“, erklärt Trainer Markus Schneider.

Gelingen soll das mit einer Mischung aus Routiniers und jeder Menge Nachwuchs-Power, denn nach dem Bezirksliga-Aufstieg des Flaggschiffs möchte der VfB seinen Auspuff vermehrt als Sprungbrett für die A-Junioren in den Kader der ersten Mannschaft nutzen. Bei neun Zugängen und lediglich einem Abgang sind Schneider und sein Trainer-Team aktuell aber erst einmal damit beschäftigt, eine schlagkräftige Einheit zu formen. Gar nicht so leicht bei 30 Mann, der sich durch Studierende und Arbeiter jedoch regelmäßig dezimiert.

Testspiel-Pleiten kommen für Markus Schneider nicht überraschend

Die Testspiel-Pleiten der letzten Wochen lassen sich für den Coach unter anderem deshalb leicht erklären. „Wir müssen die Jungs zusammenführen. Und: Das waren drei Partien und neun Einheiten – wir haben richtig Gas gegeben. Dazu üben wir neue Spielsysteme ein, um uns taktisch flexibler aufzustellen“, zählt Markus Schneider Gründe für bislang 18 Gegentreffer auf. Dennoch: Sorgen mache sich der Chef nicht, stattdessen sei sein Team auf einem guten Weg. Der Auspuff speit also bald wieder Flammen.

Zugänge: Matthias Vosbeck (3. Mannschaft), Constantin Hopp, Jannik Hetkämper, Lennart Held, Nils Josten (alle eigene A-Jugend), Michel Kretschmann, Justin Heidel (beide BV Rentfort II), Calvin Tix (reaktiviert). Malte Behrendt.

Abgänge: Jona Knipping (1. Mannschaft).

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