Fußball Kreisliga A

VfB Kirchhellen II siegt, VfL Grafenwald unterliegt

Kirchhellens Felix Flockert erzielte die siegbringenden Tore beim BV Rentfort.

Kirchhellens Felix Flockert erzielte die siegbringenden Tore beim BV Rentfort.

Foto: Lutz von Staegmann / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Der VfB Kirchhellen II belohnt sich beim BV Rentfort für eine starke Leistung. Der VfL Grafenwald zollt seiner Personalsituation Tribut.

13 Ausfälle waren für den VfL Grafenwald zuviel. Beim 2:5 gegen den FC Horst 59 musste Trainer Sven Koutcky noch einmal die Schuhe schnüren. Die Reserve des VfB Kirchhellen überzeugt dagegen beim BV Rentfort.

BV Rentfort II - VfB Kirchhellen II 1:3
Mit einem hochverdienten 3:1-Erfolg im Gepäck konnte die Reserve des VfB Kirchhellen wieder die Rückreise aus Gladbeck nach Bottrop antreten. Kirchhellens Trainer Markus Schneider ahnte schon nach dem 4:4 in der letzten Woche gegen Horst-Süd, dass seine Mannschaft ein anderes Gesicht zeigen würde: „Das war eine sehr gute Reaktion meines Teams auf das schwächere Spiel letzte Woche. Sie haben alles umgesetzt, was ich von ihnen gefordert habe.“

Dennoch musste Kirchhellen erst einem Rückstand gegen den BV Rentfort II hinterherlaufen. Nach 29 Minuten zappelte das Leder nach einem Fehler in der Kirchhellener Hintermannschaft erstmals im Gehäuse von VfB-Keeper Tom Streich. Jona Knipping konnte den Rückstand nach 37 Minuten aber schnell egalisieren. Schneider war trotz des Unentschiedens zur Halbzeit schon von der Leistung der Blau-Weißen angetan: „Eigentlich müssen wir zur Halbzeit mit 4:1 führen.“ Die Tore fielen dann aber im zweiten Durchgang: Felix Flockert schoss seine Farben kurz nach dem Seitenwechsel mit 2:1 (46.) in Front und konnte auch das 3:1 in der 72. Spielminute auf sein Torekonto buchen. „Die zweite Hälfte war nicht mehr ganz so stark. Trotzdem hätte der Sieg zwei bis drei Tore höher ausfallen müssen“, so Schneider.

FC Horst 59 - VfL Grafenwald 5:2
60 Minuten hielt der VfL Grafenwald mit seiner Rumpfelf im Auswärtsspiel gegen den FC Horst 59 mit, dann wurde der Druck der Gelsenkirchener zu Hoch. Eine Stunde lang hielten die Spieler von Grafenwalds Trainer Sven Koutcky, der am Sonntag auf 13 Spieler verzichten musste und sogar selbst die Schuhe schnürte, ein beachtliches 1:1. Marcel Lachmanski glich die frühe Horster-Führung nach 16 Minuten aus. Innerhalb einer Viertelstunde musste Keeper Mustafa Akmes dann aber dreimal zum 1:4 hinter sich greifen, was gleichzeitig die Vorentscheidung des Spiels sein sollte. Der VfL-Coach haderte nach dem Spiel mit dem Unparteiischen: „Das 3:1 war ein klares Handspiel, im Laufe des Spiels stehen die Horster fünfmal im Abseits, ohne dass der Schiedsrichter pfeift.“ Pierre Wassong verkürzte für die Wöller noch auf 2:4 (81.), Horst stellte aber nur zwei Minuten später wieder auf den alten Abstand zum 2:5-Endergebnis.

Die Niederlage machte Koutcky aber nicht am Schiedsrichter fest und konnte seiner Mannschaft keine Vorwürfe machen: „Ich hoffe, dass sich die Personalsituation in der Woche wieder entspannt und wir nächsten Sonntag zuhause gegen Genclerbirligi Resse wieder mehr Gegenwehr leisten können.“

Nach der vierten Niederlage in Folge sitzt Grafenwald weiter im Tabellenkeller fest, dennoch hofft Koutcky, dass sein Team schnell wieder aus dem Tief herauskommt.

Tabelle: Kreisliga A

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