Judo-WM

Wolfgang Amoussou: „Gute Chancen für Bottroper Judoka“

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Foto: Thomas Gödde / FUNKE Foto Services

Bottrop.  Wolfgang Amoussou, Damen-Bundesliga-Trainer des JC 66, rechnet seinen Kämpferinnen bei der Judo-WM in Tokio gute Medaillen-Chancen aus.

Die Weltmeisterschaft im Judo starten heute in Tokio. Ein Jahr vor den Olympischen Spielen in Japan gehen dort auch zwei Kämpferinnen vom JC 66 Bottrop auf die Matte. Der Bottroper Damen-Bundesliga-Trainer Wolfgang Amoussou rechnet seinen Kämpferinnen gute Chancen aus.

1Gleich zwei Ihrer Bundesliga-Kämpferinnen sind bei der Weltmeisterschaft in Japan am Start. Wie schätzen Sie die Chancen der beiden ein?

Tessie Savelkouls geht im Schwergewicht an den Start und wird nicht zu unterschätzen sein. Sie zählt wie Guusje Steenhuis zu den besten Kämpferinnen der Welt. Tessie wird sicher eine Medaille holen wollen. Bei den vergangenen Weltmeisterschaften 2017 hat sie um Platz drei gekämpft und unglücklich gegen Iryna Kindzerska aus Azerbaidschan verloren.

Und wie sieht es mit Guusje Steenhuis aus?

Sie ist sogar noch stärker als Tessie einzuschätzen. In der Gewichtsklasse bis 78 Kilo geht sie als Zweitgesetzte an den Start. Ich glaube, dass sie am Ende auch Silber holen kann. Mit viel Glück vielleicht sogar Gold. Aber das glaube ich eher nicht. Die Japanerin Shori Hamada ist momentan sehr stark.

3Wie stark schätzen Sie die Gastgeber allgemein derzeit ein?

Also ich möchte jetzt momentan nicht gegen einen Japaner kämpfen. (lacht) Für die Japaner sind die Wettkämpfe jetzt in Tokio quasi eine Generalprobe für die Olympischen Spiele. Die werden bis unter die Haarspitzen motiviert sein und haben sich in den letzten Wochen sehr stark gezeigt. Es wird für alle Kämpfer sehr, sehr schwer sein, einen Japaner zu bezwingen. nal

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