Fußball-Landesliga

Die Null steht mal wieder für den TV Jahn Hiesfeld

Marian Ograjensek blieb erstmals seit fünf Wochen im Hiesfelder Tor ohne Gegentreffer.

Marian Ograjensek blieb erstmals seit fünf Wochen im Hiesfelder Tor ohne Gegentreffer.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Fußball-Landesligist TV Jahn Hiesfeld musste fünf Wochen warten, ehe beim FC Remscheid mal wieder ein Spiel ohne Gegentreffer gelang.

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Spiele ohne Gegentreffer waren beim Fußball-Landesligisten TV Jahn Hiesfeld zuletzt selten geworden. Der letzte Zu-Null-Sieg des Spitzenreiters datierte vom 6. Oktober, damals gelang ein 4:0 über den Rather SV. Seitdem erzielten die „Veilchen“ in vier Meisterschaftsspielen 14 Tore, ließen aber auch acht zu. Nach fünf Wochen behielt Torwart Marian Ograjensek nun mal wieder eine weiße Weste – und deshalb reichte ein einziger Treffer auf der anderen Seite am Sonntag beim FC Remscheid zum 1:0 (1:0)-Erfolg.

Gegenüber der Vorwoche fehlte Trainer Marcus Behnert neben dem gesperrten Pascal Spors in der Abwehr auch Dennis Wichert, der nicht rechtzeitig fit wurde. In der Innenverteidigung bildeten daher Kevin Kolberg und Kapitän Kevin Krystofiak ein Duo, Georgios Efthimiou rückte auf die rechte Seite. Im Mittelfeld fehlte Damiano Schirru wegen einer schweren Rippenprellung und fällt laut Behnert „noch einige Zeit“ aus.

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Mastrolonardo rettete auf der Linie

Trotz der Umstellungen stand die Hiesfelder Defensive recht sicher und hatte auch den mit bisher zwölf Toren erfolgreichsten Remscheider Angreifer Ahmed Al Khalil im Griff. Brenzlig wurde es lediglich einmal in der ersten Halbzeit, als Gino Mastrolonardo in höchster Not auf der Linie retten musste. Ansonsten spielte der Favorit seinen Stiefel recht souverän herunter, Behnert attestierte hinterher ein „ordentliche Leistung“.

Eine Leistung, die in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit auch Zählbares zustande brachte: Mastrolonardo tankte sich durch, legte quer auf Dalibor Gataric, und der brauchte den Ball nur noch zum 1:0 ins Tor zu schieben. Darüber hinaus sah der Trainer „keine krassen Dinger“, anders als in der zweiten Halbzeit: Nach dem Seitenwechsel vergaben Kevin Menke, Alison Leite Dos Santos und in der Schlussphase auch noch der eingewechselte Tim Falkenreck Gelegenheit, den Vorsprung etwas komfortabler zu gestalten. Aber auch so reichte es zum Sieg. Nächste Woche geht es zum abstiegsgefährdeten VfB Solingen.

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