Frauenhandball-Landesliga

HSG Hiesfeld/Aldenrade II knöpft dem Spitzenreiter Punkt ab

Im Topspiel zwischen der HSG Hiesfeld/ Aldenrade II und der HG Kaarst/ Büttgen gab es ein Unentschieden.

Im Topspiel zwischen der HSG Hiesfeld/ Aldenrade II und der HG Kaarst/ Büttgen gab es ein Unentschieden.

Foto: Heiko Kempken / FUNKE Foto Services

Dinslaken.  Im Topspiel der Frauenhandball-Landesliga gab es keinen Sieger: Die zweite Mannschaft der HSG Hiesfeld/Aldenrade dem Spitzenreiter ein 24:24 ab.

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Im Topspiel der Frauenhandball-Landesliga gab es keinen Sieger: Die zweite Mannschaft der HSG Hiesfeld/Aldenrade knöpfte als Tabellenzweiter dem Spitzenreiter HG Kaarst/Büttgen ein 24:24 (9:11)-Unentschieden ab.

„Das war nichts für schwache Nerven“, meinte Damenwartin Sandra Lai. Nachdem die HSG zu Beginn sieben Pfosten- und Lattentreffer in Folge hatte, lief das Team fortwährend einem Zwei-Tore-Rückstand nach, ließ die Gäste aber nicht wegziehen und ging mit einem 9:11 in die Halbzeit.

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In der zweiten Hälfte ging es so weiter: Hiesfeld/Aldenrade hielt immer nur den Anschluss, gab jedoch auch nicht auf, als das Team in der 50. Minute mit 18:21 hinten lag. Der Lohn: In der 54. Minute gelang der Ausgleich und wenige Sekunden später zum ersten und einzigen Man ein Vorsprung. Kaarst konnte aber nochmal ausgleichen. In den letzten dreißig Sekunden nahm Trainer Guido Lai nochmal eine Auszeit, die HSG konnte den Ball aber nicht mehr im Netz unterbringen.

HSG II: Bilek, Limprecht; Lai (1), Köster (5), Tenten (1), Gülicher, Schulte-Euler (5), Völlings (5), Brock (2), Scheja, Grunow (5), Herms.

Nur vier Tore in der zweiten Halbzeit

Ganze vier Tore erzielten die Damen des MTV Rheinwacht Dinslaken in der zweiten Halbzeit gegen den TV Beckrath. Dass so kein Spiel zu gewinnen ist, liegt auf der Hand: Nach einer 10:8-Pausenführung kassierte das Team von Trainer Sascha Zwanzig-Zeh eine 14:24-Schlappe. „Da hat nichts mehr funktioniert, wir standen hinten schlecht und haben vorne keinen Druck ausgeübt, nur noch technische Fehler produziert“, ärgerte sich der Coach. Vor allem im Rückraum plagen den MTV zwar Personalprobleme, und auch dass die Gäste insgesamt acht Siebenmeter zugesprochen kamen, Rheinwacht aber keinen einzigen, wurmte Zwanzig-Zeh. Dennoch: „Das war in der zweiten Halbzeit mit Abstand das schlechteste Saisonspiel. Mangelhaft.“

MTV: Lüttich; Körner (1), Chmilewski (1), Barton, Cichaszek (4), Czeslik (2), Zeh (4), Schmidtke, Rausch, Spiecker, Gerau (1), Beuke (1).

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