Trabrennsport

Siegesserie von Pferd Garry auf der Trabrennbahn gerissen

Tom Kooyman gewann mit Fuggedaboutit in Tagesbestzeit von 15,2 Sekunden recht souverän.

Tom Kooyman gewann mit Fuggedaboutit in Tagesbestzeit von 15,2 Sekunden recht souverän.

Foto: Traberfoto-SX

Dinslaken.  Das Erfolgspferd beim 19. Start auf der Trabrennbahn in Dinslaken zum ersten Mal geschlagen. Niederländer Ruud Pools wurde Doppelsieger.

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Sonderlich kommod waren die äußeren Bedingungen an diesem Dezemberabend nicht, doch das tat dem Sport und den Spaß am Trabrennsport keinen Abbruch, zumal es Kurzweil satt gab auf der Dinslakener Halbmeilenbahn am Bärenkamp. In den zehn Rennen herrschte Abwechslung vor, einzig Ruud Pools vermochte sich zweimal in die Siegerlisten einzutragen.

Ruud Pools avancierte zum einzigen Doppelsieger des Abends. Der holländische Routinier sorgte zunächst mit I am Happy für die erste Überraschung des Abends. Für 13,9:1 setzte sich der Wallach durch und lieferte gemeinsam mit Adrian Scott, East Wind BR und Million PS eine Viererwette ab, die niemand so auf dem Zettel hatte. Die Dreierwette zahlte saftige 4129:1. Weniger schön war es im Vorfeld zugegangen, denn ein „schlapper“ Flügel des Startwagens hatte zunächst für mehr als nur Verwirrung und eine Zwangsunterbrechung gesorgt.

Seinen zweiten Treffer markierte Pools dann mit einer Kistenfahrt, denn im Sulky von Girlofmanymissions vertrat er den erkrankten Cees Kamminga vortrefflich und gewann in flotten 17,0 gegen Notime to play.

V6-Wette wurde nicht getroffen

Bekanntlich gibt es keine Unschlagbaren, doch Garry schien so einer zu sein, denn am Bärenkamp hatte er nach 18 Versuchen noch nicht einmal den Kelch der Niederlage kosten müssen. Nun aber war es so weit. Beim 19. Start versalzte ihm Cashflow wie befürchtet die Siegersuppe. Sytske de Vries ließ wie schon kürzlich gegen Zauni nichts anbrennen und es kesseln. In schnellen 16,9 kam Cashflow zum Sieg über Garry, dem 20 Meter in diesem Zusammenhang einfach zu viel waren.

Auch die V6-Wette wurde nicht getroffen, obwohl es keinen wirklichen Sensationssieger gab, doch in der Vielzahl war es halt zu schwierig – trotz Jackpot und Garantieauszahlung. Gypsy Quick mit dem norddeutschen Gast Manfred Walter zum Auftakt (4,2:1) war ebenso auf den Schein zu bringen wie die von Tom Karten zum Sieg gelenkte Janika Bo (3,8:1).

Fuggedaboutit gewann souverän

Mit I am Happy wurde es dann schon schwerer, auch Declic Julry mit Jochen Holzschuh war für 18,5:1 nicht leicht zu erahnen (Dreierwett-Quote 1250:1), aber keineswegs unmöglich. Während an Favorit Hickoy Forest (2,5:1) mit Paula Bakker niemand gescheitert sein dürfte, war am Ende Fuggedaboutit doch erstaunlicherweise eine letzte zu hohe Hürde. Tom Kooyman gewann mit dem Unter-pari-Favoriten in Tagesbestzeit von 15,2 recht souverän.

Während sich Kees Hetteling mit Igor Boko zum Auftakt nicht unerwartet durchgesetzt hatte, war der den Renntag abrundende Sieg von Robbin Bot mit Highway Fortuna zur Quote von 10,5:1 schon eine kleine Überraschung.

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