Frauenfußball-Bezirksliga

Viele Chancen, aber keine Punkte für Spellen und Dinslaken

Trainer Detlef Lamers verlor mit dem SV Spellen in Biemenhorst.

Trainer Detlef Lamers verlor mit dem SV Spellen in Biemenhorst.

Foto: Jochen Emde / FUNKE Foto Services

Dinslaken/Voerde.  Chancen über Chancen, aber weder der SV Spellen noch der SuS 09 Dinslaken konnten diese in der Frauenfußball-Bezirksliga für sich verwerten.

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Chancen über Chancen, aber weder der SV Spellen noch der SuS 09 Dinslaken konnten diese für sich verwerten. In der Frauenfußball-Bezirksliga gingen beide Mannschaften leer aus, obwohl sie über weite Teile des Spiels die bessere Mannschaft waren.

Die Damen des SV Spellen blieben beim SV Biemenhorst unter ihren Möglichkeiten. Sie verloren nach neunzig Minuten mit 1:2 (0:1). „Wir hatten achtzig Prozent Ballbesitz, spielen die Chancen gut heraus aber bringen den Ball einfach nicht im Tor unter“, ärgerte sich Trainer Detlef Lamers. Zudem kam Torgarantin Vivien Schwennen nicht in Fahrt und konnte sich nicht in die Torschützenliste eintragen. „So einen Tag hat jeder Mal, da kann ich ihr keinen Vorwurf machen. Wenn der Knoten platzt, ist sie wieder voll da“, so Lamers.

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In der 44. Minute, kurz vor der Halbzeit, musste Michelle Peters das erste Mal hinter sich greifen. Das zweite Gegentor fiel in der 67. Minute. „Biemenhorst hatte genau zwei Torchancen und nutzen beide, das war ärgerlich“, kommentierte Lamers die Tore der Gegnerinnen. Michelle Peters traf in der 70. Minute für die Gäste per Elfmeter, die drei Punkte blieben am allerdings in Biemenhorst.

„Wenn wir unsere Chancen nutzen, hätten wir das Spiel gewinnen können“, erzählte Lamers. Die Chancenverwertung macht der Mannschaft schon länger zu schaffen, jedoch konnten die meisten Spiele trotzdem gewonnen werden. Unter anderem durch Vivien Schwennen, die im Schnitt über zwei Tore pro Spiel schießt. Trotz der Niederlage bekleidet die Mannschaft einen guten vierten Platz in der Liga.

SVS: Peters; Hoffmann, Häusler, N. Spöler, Fuchs, Tenbrink, Stutz, Langier (82. Speckenwirth), Schwennen, Hülsdonk, J. Spöler.

Der SuS 09 Dinslaken musste sich bei Gelb-Weiß Hamborn am Ende klar mit 2:5 (0:2) geschlagen geben. In den Augen von SuS-Trainer Meik Pyta spiegelt der Ergebnis keinesfalls das Spiel wieder: „Wir waren über sechzig Minuten die bessere Mannschaft, sind spielerisch klar überlegen. aber bekommen den Ball einfach nicht über die Linie.“

Hamborn spielte mit einer kompakten Abwehr und versuchte, mit langen Bällen in die Spitze zu Toren zu kommen. Der Ball kam dreimal bei Jaqueline Scholz an, und dreimal war sie schneller als die Abwehr der Dinslakenerinnen (33., 44., 50.). Die letzten beiden Gegentore gingen wieder auf das Konto von Scholz, die nach zwei Hereingaben von außen den Ball verwerten konnte (81., 82.). „Hamborn hat fast alle Chancen genutzt und nichts liegen lassen“, so Meik Pyta.

„Meine Mädels haben gut gespielt, aber haben sich leider nicht belohnt. Wenn wir in Zukunft so spielen und unsere Chancen nutzen, dann gehen die Spiele anders aus“, ergänzte der Coach. Nicole Karasch konnte den Ball zweimal für die Dinslakenerinnen verwandeln und traf in der 57. und 89. Minute.

Nächste Woche spielt Pytas Mannschaft gegen den Tabellennachbarn Eintracht Duisburg: „Mit einem Sieg können wir einen Platz weiter nach oben klettern und unsere Position in der oberen Hälfte festigen.“

SuS 09: Krautgartner; Larisch, Jarosch (36. Seelhoff, 65. Weidlich), Bruß, Gorniak, Bottländer (46. Weiß), Karasch, Scholten, Mikolajczyk, Schneider, E. van de Linde.

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