Fußball

Am Rehbusch volle Konzentration

Wie schon am Vorsonntag in Rünthe gilt Westfalenligist SpVg. Holzwickede auch am Rehbusch als klarer Favorit. Auch in den anderen Partien haben die Klassenhöheren die besseren Karten.

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Wie schon am Vorsonntag in Rünthe gilt Westfalenligist SpVg. Holzwickede auch am Rehbusch als klarer Favorit. Auch in den anderen Partien haben die Klassenhöheren die besseren Karten.

SpVg Bönen - SV Holzwickede (So., 15 Uhr). Von der Klassenzugehörigkeit her geht Westfalenligist HSV wiederum als klarer Favorit in das nächste Spiel im DFB-Pokalwettbewerb auf Kreisebene. Denn die Spielvereinigung Bönen, eine alte Widersacherin aus gemeinsamen Landes- und Bezirksligajahren, spielt „nur“ noch in der Kreisliga A. Was aber nicht automatisch bedeutet, dass die Holzwickeder nach dem glatten 8:1 in Rünthe erneut ohne große Mühe eine Pokalrunde weiter kommen werden. „In Bönen haben wir uns oft schwer getan“, weiß HSV-Coach Ingo Peter. Er erwartet von seinem Team, dass es eine Woche vor dem Saisonstart voll konzentriert zur Sache geht. Schließlich ist die Partie am Rehbusch für die HSV-Akteure auch eine weitere Gelegenheit, sich für die Startelf gegen Hordel anzubieten. Zwar wird Ingo Peter wohl auf einige zuletzt verletzte Spieler (Wahle, Kaczmarek, Richter, Üstün) nicht zurückgreifen können, verfügt aber über einen so gut besetzten Kader, um das kompensieren und auch die Pokalhürde in Bönen überspringen zu können.

TSC Kamen - SSV Mühlhausen-Uelzen (So. 15.00 Uhr). Wieder auf die ungeliebte Asche geht es für den SSV auf der Lüner Höhe. Dennoch: „Wir wollen weiterkommen“, lässt Ralf Mäkler, der Sportliche Leiter, keinen Zweifel am Ausgang der Partie. Er übergibt das Trainerzepter am Wochenende an Martin Bachmann. Personell funkt der SSV SOS. „Wir müssen wahrscheinlich zehn Leute ersetzen“, zeigt Mäkler die Misere auf. Viele Urlauber und Verletzungen kommen da zusammen. Auch schon am heutigen Samstag (16.45 Uhr) muss der SSV in Notbesetzung im „kleinen Finale“ beim Turnier in Wiescherhöfen gegen die Hammer SpVg. II ran.

VfL mit breiter Brust

SuS Lünern – VfL Kamen (So. 15.00 Uhr). Der VfL Kamen tritt bei der ambitionierten Kreisligisten aus Lünern an. Dabei muss Spielertrainer Ahmet Kahya auf Patrick Botta verzichten, der sich eine leichte Muskelzerrung zugezogen hat. „Wir wollen noch mal ein bisschen was testen. Trotzdem werden wir mit breiter Brust antreten und wollen unbedingt eine Runde weiterkommen“, so der Sportliche Leiter Hüsrev Sentürk. Für SuS-Trainer Bodo Sievers ist der VfL der klare Favorit. „Alles andere würde mich überraschen. Ich möchte auch noch ein bisschen was ausprobieren“, so Sievers, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

SV Afferde – I.G. Bönen (So. 15.00 Uhr). Die I.G. Bönen hat es mit dem SV Afferde zu tun. Der A-Kreisliga-Aufsteiger sieht sich in einer leichten Außenseiterrolle. „Die IG Bönen ist ein anspruchsvoller Gegner. Wir wollen aber unser Heimspiel nutzen und eine Runde weiter kommen“, so SV-Coach Sascha Siegner. Die IG hat jedoch auch Respekt vor dem noch weitgehend unbekannten Gegner. „Wir werden Afferde auf keinen Fall unterschätzen und erwarten einen starken Gegner“, so IG-Trainer Gültekin Cifti.

Wichtiger Prüfstein für TuRa

Türk. SC Hamm – FC TuRa Bergkamen (So. 15.00 Uhr). Der FC TuRa Bergkamen muss beim TSC Hamm antreten. Die Hammer haben in der letzten Kreisliga-Saison eine sehr gute Rolle gespielt. Trotzdem ist das Ziel der Bergkamener die nächste Runde. „Das ist der erste wichtige Prüfstein vor dem ersten Spieltag in der Bezirksliga. Wichtig ist, dass wir ohne Verletzte aus dem Spiel gehen“, so TuRa-Trainer Marco Barwig. Auf Torjäger Engin Duman muss er dabei verzichten zwei Finger gebrochen). Außerdem fehlen Christian Freyermuth und Christian Koch, die beide verhindert sind.

SG Isenbeck Hamm – Königsborner SV (So. 15.00 Uhr). Der KSV hat eine vermeintlich leichte Aufgabe mit dem C-Ligisten aus Hamm. „Trotzdem wollen wir den Gegner nicht unterschätzen und unbedingt eine Runde weiter kommen“, so Markus Laußmann. Schließlich würde dann in der nächsten Runde die Hammer SpVg. auf den KSV warten. „Das wäre natürlich ein absolute Highlight für uns und somit ist das ein zusätzlicher Ansporn“, so Laußmann weiter. Verzichten muss er dabei auf Torjäger Tim Heptner, der über muskuläre Probleme klagt.

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