Fußball-Westfalenliga

Eine große Chance für den ASC

Viel Grund zum Jubeln hatte der ASC in den vergangenen Wochen. Klappt es auch am Sonntag gegen Hassel?

Viel Grund zum Jubeln hatte der ASC in den vergangenen Wochen. Klappt es auch am Sonntag gegen Hassel?

Foto: Bodo Goeke

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Der ASC 09 und der TuS Eving auf dem Sprung in noch höhere Regionen, der Hombrucher SV mit neuem Schwung und Westfalia Wickede mit immer größeren personellen Sorgen: das ist die Ausgangsposition der Westfalenligisten vor dem neunten Spieltag.

Als eine der wenigen Teams aus der Spitzengruppe genießt der ASC 09 am Sonntag gegen den SC Hassel Heimrecht.„Diesen Vorteil wollen wir nutzen, das Selbstvertrauen auch in diese Partie mitnehmen und unseren Fans ein attraktives Spiel bieten“, sagt Mark Elbracht, der in dieser Begegnung „eine große Chance“ sieht, sich zunächst oben festzusetzen. Auch mit dem Auftritt beim 3:1-Erfolg im Pokalfinale gegen Mengede durfte er zufrieden sein: „Man hat gesehen, über welche personellen Möglichkeiten wir im Moment verfügen. Auch die Leute, die nachgerückt sind, haben sich nahtlos eingefügt.“

Einziger Wermutstropfen war die Knieverletzung von David Steindor, über deren Schwere noch keine endgültige Diagnose vorliegt. Auf jeden Fall wird der Innenverteidiger fehlen, womit El-bracht die Abwehr gegenüber dem 2:2 in Erndtebrück erneut ändern muss. Auch für Stefan Volmerhaus kommt die Partie gegen Hassel noch zu früh.

Didion fällt lange aus - aber Wickede trennt sich
von Lorenz und Kaszta

Mit breiter Brust fährt auch der TuS Eving zum Verfolgerduell nach Wanne-Eickel. „Wir haben einen guten Lauf und wollen die Serie von sieben ungeschlagenen Spielen weiter ausbauen“, ist Dimitrios Kalpakidis guter Dinge. Wanne zähle zwar weiter zu den Titelaspiranten, verlor zuletzt aber in Ennepetal mit 0:2. Trotz der Schwere der Aufgabe sieht Kalpakidis die Evinger in einer besseren Position, „denn Wanne steht unter einem weit höheren Druck als wir“. Erfreulich: Bastian Erzen, Deniz Sahin und Marcus Scheffer sind wieder fit, womit wieder reichlich Alternativen zur Verfügung stehen.

Groß dagegen die Sorgen in Wickede vor der Partie in Oestrich: für Sebastian Didion (Ermüdungsbruch im Fuß) ist die Herbstserie beendet, Marcel Städter und Roman Schymanietz wurden nach ihrer Roten Karte für jeweils vier Spiele gesperrt, Andy Toetz ist im Urlaub. Dennoch hat sich die Westfalia jetzt „wegen unüberbrückbarer Differenzen“ von Malvin Lorenz und Matthias Kaszta getrennt. „Es sind Dinge passiert, die wir nicht tolerieren können“, sagt Marko Schott, dem klar ist, dass sich sein personell arg geschwächter Kader nun bis zum Winter irgendwie wird „durchmogeln“ müssen. Die Suche nach Verstärkungen für die Frühjahrsrunde hat derweil bereits begonnen. „Wir hoffen auf einen glücklichen Punktgewinn, alles andere ist unter diesen Umständen Utopie“, glaubt Schott vor dem Duell bei seinem Ex-Klub, für den er vier Jahre gespielt hat.

Erst um 17.00 Uhr wird am Sonntag die Partie des Hombrucher SV in Hordel angepfiffen. Für das Team von Samir Habibovic geht es darum, die gute Leistung aus dem Spiel gegen Herbede zu bestätigen. „Hordel hat den derzeit besten Angriff der Liga, da müssen wir kompakt stehen“, weiß der Trainer, „aber wir werden auch selbst den Weg nach vorne suchen.“ Bei einem Sieg könnte sich der Vorsprung des HSV auf die Abstiegsränge auf fünf Punkte vergrößern. Einige Positionen sind noch offen: „Auch die Leute, die zuletzt nicht in der Startelf standen, haben sich im Training für einen Einsatz empfohlen.“

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