Handball: Landesliga

Westfalia Hombruch untermauert Rang eins

Spielmacher und Torjäger in einer Person: Andreas Müller zieht bei TuS Westfalia Hombruch die Fäden und ist mit 39 Toren auch bester Werfer des Spitzenreiters.

Spielmacher und Torjäger in einer Person: Andreas Müller zieht bei TuS Westfalia Hombruch die Fäden und ist mit 39 Toren auch bester Werfer des Spitzenreiters.

Foto: Ludewig

Dortmund.  Der Handball- Landesligist TuS Westfalia Hombruch, alleiniger Spitzenreiter in der Staffel vier, unterstrich seine Favoritenrolle am Samstag mit einem spektakulären 37:20-Kantersieg beim unmittelbaren Verfolger HSG Schwerte/Westhofen. Ganz anders lief es bei der Borussia aus Höchsten.

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"Kleiner Kader, aber eine Riesenleistung. Trotz der aus unterschiedlichen Gründen widrigen Trainingsbedingungen läuft es momentan sehr gut", zog Hombruchs Coach Marc Lauritsch ein zufriedenstellendes Wochenendfazit. Für ihn kommt nun nach der Kür die Pflicht gegen vermeintlich leichtere Gegner. Zudem hofft er auf die schnelle Rückkehr des wegen Rückenproblemen ausgefallenen Tillmann Hobrock.


In der Staffel drei stürzte der ambitionierte TuS Borussia Höchsten am sechsten Spieltag regelrecht ab, kassierte eine in der Form kaum für möglich gehaltene 26:36-Klatsche bei der ETG Recklinghausen. Nach dem 19:19 eine Woche zuvor gegen den VfL Gladbeck 2 war es der zweite Totalaussetzer für das Team von Trainer Marc Rode. Der kann sich darauf nach vorangegangenem 8:0-Punkte-Traumstart mit ganz starken Leistungen überhaupt keinen Reim machen und gerät in Erklärungsnotstand: "Die Mannschaft präsentiert sich wie ausgewechselt, völlig neben der Spur. Und keiner weiß, warum?" Rode hofft zur nächsten Partie gegen den Aufsteiger VfL Brambauer (Sa., 19.15) auf eine Kehrtwende.


Der Lokalrivale ASC 09 hingegen erfüllte seine Pflicht mit dem 30:17 über DJK Coesfeld, zog an den Borussen vorbei auf Rang zwei und darf sich auf den Liga-Gipfel (Samstag, 19.30 Uhr) beim Spitzenreiter SG Ahlen 2 freuen. Team-Manager Matthias Wittland sieht der Partie gelassen entgegen: "Wir verspüren keinen großen Druck, haben uns dieses Highlight erarbeitet und freuen uns einfach nur darauf. Trotz des Heimvorteiles für Ahlen sind wir sicherlich nicht chancenlos."


Ein ASC-Sieg würde auch dem ATV Dorstfeld als Tabellenvierten in den Kram passen. "Das Feld oben rückt dann noch enger zusammen", beurteilt Co-Trainer Moritz Fuß die Situation, ein eigener Heimsieg überASV Hamm 3 (Samstag, 19 Uhr) vorausgesetzt. Direkt nach der Herbstpause steht dann der nächste Knaller beim ASC an. Im Derby gegen die DJK Oespel-Kley ließen die Dorstfelder mit 38:32 trotz eines kleinen Hängers nichts anbrennen.


Der Aufsteiger aus Oespel befindet sich weiter im Akklimatisierungsprozess. Punkte beim ATV hatte Trainer Holger Kampshoff nicht auf dem Zettel. Positiv stimmten ihn die 32 erzielte Tore, obwohl Kaj Pfänder und Max Büchel diesmal kaum "zündeten". Die Defensivarbeit allerdings ließ viele Wünsche offen.


Dem TV Brechten wurde daheim beim 28:36 vom RSV Altenbögge-Bönen der Schneid abgekauft. Dem jungen Team fehlte laut dem Trainer Björn Sude die Körperlichkeit. Da muss der TVB zur nächsten wichtigen Partie beim Schlusslicht in Coesfeld (Samstag, 19 Uhr) zulegen.

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