Football

17:55! Düsseldorfer Panther kassieren Abfuhr in Berlin

Die Düsseldorfer Panther konnten die Spieler der Berlin Rebels nicht stoppen. Das Hauptstadtteam siegte deutlich.

Die Düsseldorfer Panther konnten die Spieler der Berlin Rebels nicht stoppen. Das Hauptstadtteam siegte deutlich.

Foto: Birgit Häfner

Düsseldorf.   Die Düsseldorfer Panther kassieren die nächste Pleite in der GFL. Das Ergebnis im Rückspiel gegen Berlin fiel noch heftiger aus als im Hinspiel.

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Nur eine Woche nach der 20:55-Heimniederlage gegen die Berlin Rebels mussten die Footballer der Panther die weite Reise zum Rückspiel antreten. Die Frage in der Bundeshauptstadt war: Reichen eine Woche und dreimaliges Training, um bei einer Mannschaft so viel zu bewirken, dass sie im zweiten Duell besser abschneidet? Nein, war die klare Antwort, die es im Mommsen-Stadion gab. Die Panther kassierten eine 17:55 (0:10, 7:14, 0:21, 6:10)-Abfuhr und verloren damit in etwa so hoch wie beim ersten Duell. Auch vieles im Spielablauf wiederholte sich und zeigte, dass die Düsseldorfer in dieser Verfassung für die höchste deutsche Spielklasse einfach zu schwach sind.

Schon der Beginn der Partie erinnerte an jene von vor einer Woche. Der Angriff der Rebels startete keineswegs unwiderstehlich, und die Düsseldorfer durften hoffen, dass die stark beginnende Defensive der Panther das Spiel offen halten kann. Das aber war ein Trugschluss. Denn die Offense der Düsseldorfer war viel zu oft nur zweiter Sieger und musste den Ball meist schnell wieder abgeben. Die Panther-Abwehr war unverhältnismäßig oft auf dem Spielfeld, was bei den hohen Temperaturen zu einem frühen Kräfteverlust der Düsseldorfer Verteidiger führte. Hinzu kam, dass der Berliner Quarterback Kurt Palandech seine exquisite Vorstellung vom Hinspiel wiederholen konnte.

Viel Stückwerk

Während der von Spielmacher Christian Strong angeführte Angriff der Panther nie richtig ins Spiel fand und vorwiegend Stückwerk produzierte, variierten die Rebels ihre Angriffe vorbildlich und stellten mit laufender Spielzeit ihre Gegenspieler immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Mehrere Quarterbacksacks gegen Strong, harte Tackles gegen die Runningbacks der Panther, Interceptions (abgefangene Pässe), ein geblockter Punt (Befreiungsschlag) der Düsseldorfer, weite Pässe, lange erfolgreiche Sololäufe von QB Palandech, Fieldgoals – für die Freunde des Footballs wurde viel gezeigt.

Für die Fans der Panther nur viel zu wenig von ihrem Team. Die Düsseldorfer Anhänger mussten sich mit einem Touchdown von Montel Patterson (nach 54-Yards-Pass von Strong) und einem von Feli Manoca (21-Yards-Pass Strong) sowie einem Extrapunkt von Daniel Schumacher zufrieden geben. (mjo)

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