Tennis

Rochusclub Düsseldorf siegt mit Debütant Squire

Das Düsseldorfer Talent Henri Squire gewann sein Herren-Debüt beim Rochusclub im Einzel und unterlag nur im Doppel mit Pablo Andujar..

Das Düsseldorfer Talent Henri Squire gewann sein Herren-Debüt beim Rochusclub im Einzel und unterlag nur im Doppel mit Pablo Andujar..

Foto: FRings

Düsseldorf.  In der Tennis-Bundesliga feierte der Rochusclub Düsseldorf einen 5:1-Erfolg beim Tus Sennelager. Das 18-jährige Talent Henri Squire half dabei.

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Für das Allpresan Rochusclub Bundesligateam war es ein vergnüglicher Ausflug zum Tennis-Erstligaspiel beim Team Hämmerling Tus Sennelager. „Es war eine große Freude in Paderborn zu spielen“, resümierte Rochusclub-Teamchef Detlev Irmler. „Das Ergebnis hilft uns, die Saison erfolgreich zu gestalten.“ Der 5:1-Sieg lässt die Düsseldorfer weiterhin auf Tuchfühlung mit Spitzenreiter TK GW Mannheim bleiben. Dem Rochusclub fehlt bei aktuell 5:1 Punkten lediglich ein Zähler, um mit dem Spitzenreiter gleichzuziehen.

Beim Aufsteiger feierte der gebürtige Düsseldorfer Henri Squire sein Bundesligadebüt. Dafür hat Lukas Rosol (Weltrangliste 129) auf seinen Einzel-Einsatz verzichtet. „Im Sinne der Nachwuchsförderung hat niemand gemurrt, sondern alle haben Henri die Hand gereicht und ihn unterstützt. Das Team funktioniert“, freute sich Irmler.

Souveräner Zwei-Satz-Erfolg

Und der 18-jährige Squire dankte es mit einem souveränen Zwei-Satz-Sieg über Julius Hillmann. Ok, Hillmann rutschte nur ins Sennelager-Team, weil Ivan Gakhov (WR 364) seinen Flug Richtung Deutschland verpasst hatte, aber so eine Bundesliga-Premiere für den Rochusclub muss man erst einmal gewinnen.

Das gelang Juna Ignacio Londero (WR 60) nicht. Zum Saisonauftakt war er noch unterlegen, die beiden folgenden Matches aber gewann der Argentinier, so wie eben auch in Paderborn gegen Frederico Ferreira Silva (WR 296).

„Der erste Eindruck, den man hinterlässt ist wichtig. Noch wichtiger ist der letzte Eindruck. Und der war bei Juan fantastisch“, freut sich der Teamchef. Der Argentinier wird voraussichtlich in dieser Saison nicht mehr eingesetzt.

Ricardas Berankis (WR 77) entwickelt sich zum Punktegaranten für die Irmler-Truppe, viermal stand der Litauer für den Rochusclub auf dem Court, viermal verließ er ihn als Sieger.

Den einzigen Matchverlust in Paderborn musste das Doppel Pablo Andujar (WR 78)/Squire hinnehmen. Da war der junge Düsseldorfer noch etwas überfordert. „Pablo war der beste Mann auf dem Platz. Er hat Henri gezeigt, wo es lang geht. Es wird nicht lange dauern, dann weiß es Henri selbst. Er hat alle Anlagen dazu“, sagt Irmler.

Kovalik nicht dabei

Sennelager Spitzenspieler und Ex-Rochusclub-Akteur Jozef Kovalik (WR 165) fehlte. „Als ich ihn von seinen Verpflichtungen in Düsseldorf entbunden habe, habe ich halb im Scherz, aber mit ernsten Hintergrund zu Jozef gesagt: ‚Wenn wir gegen euch spielen, will ich dich nicht sehen‘. So ist es gekommen“, meinte Irmler augenzwinkernd.

So haben sie gespielt

Einzel: Frederico Ferreira Silva - Juan Ignacio Londero 8:1, 1:6, 6:10; Dragos Dima – Pablo Andujar 2;6, 5:7; Jan Zielinski – Ricardas Berankis 4:6, 2:6; Julius Hillmann – Henri Squire 2:6, 0:6.

Doppel: Ferreira Silva/Dima – Berankis/Lukas Rosol 3:6, 2:6; Zielinski/Marcin Matkowski – Andujar/Squire 6:3, 7:6.

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