Eishockey

Starker Auftritt der Düsseldorfer EG beim DEL-Spitzenreiter

So ging’s los: Jerome Flaake zog aus der Drehung ab und traf zum 1:0.

So ging’s los: Jerome Flaake zog aus der Drehung ab und traf zum 1:0.

Foto: Birgit Häfner

Düsseldorf.   Die DEG feiert einen 5:2-Sieg bei den Adlern Mannheim, die zum vierten Mal in Folge verlieren. Düsseldorfer zeigen ihre Stärke im Powerplay.

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Das war doch ein überaus gelungener Start in ein anspruchsvolles Wochenende für die Düsseldorfer EG in der Deutschen Eishockey-Liga: Beim Tabellenführer Adler Mannheim feierte das Team von Trainer Harold Kreis einen 5:2 (1:1, 2:0, 2:1)-Sieg und brachte damit den Gastgebern bereits die vierte Niederlage in Folge bei. Die DEG geht nun mit Selbstvertrauen in das Heimspiel gegen den ERC Ingolstadt am Sonntag (16.30 Uhr, ISS Dome).

Vor rund 10.000 Zuschauern in der SAP-Arena beherzigten die Düsseldorfer von Beginn an, was ihnen ihr Trainer aufgegeben hatte: Sie legten ihren Fokus auf die Defensivarbeit und machten es den Gastgebern schwer, den Weg zum Tor zu finden. Nur im ersten Unterzahlspiel nach zwei Minuten, als Leon Niederberger in die Kühlbox musste, wurde es kurz kritisch, weil Markus Eisenschmid den Pfosten traf. Kurz darauf erwischte es Johannes Huß, doch diesmal brannte es kaum noch vor dem Düsseldorfer Kasten.

Mannheim antwortet schnell mit dem 1:1

Wie man es in Überzahl optimal macht, zeigte die DEG dem Spitzenreiter, als Youngster Louis Brune für ein Foul an James Marshall runter musste. 47 Sekunden dauerte es, bis Jerome Flaake mit einem platzierten Schuss aus der Drehung das 1:0 erzielte. Der Jubel nach dem eigenen Treffer sorgte aber offenbar für einen der wenigen unaufmerksamen Düsseldorfer Momente im Spiel: Schon mit der nächsten Aktion schaffte Mannheim durch Garrett Festerling den Ausgleich. Der Deutschkanadier kam nach Pass von Eisenschmid frei vor Niederberger zum Schuss und netzte ein.

Nach Beginn des Mitteldrittels durfte Harold Kreis in dem Eisstadion, in dem das Banner mit seiner Rückennummer 3 von der Decke hängt, ganz schnell erneut jubeln. Leon Niederberger markierte nach 90 Sekunden den 2:1-Führungstreffer, der den Landeshauptstädtern merklichen Auftrieb für den weiteren Spielverlauf bescherte. Nur wenig später hätte Jerome Flaake das 3:1 nachschieben müssen, doch er verfehlte das nahezu leere Tor aus kurzer Distanz. Auf der Gegenseite war Mannheim der Wille nicht abzusprechen – jener auf DEG-Seite, den Vorsprung nicht abzugeben, schien aber größer. Immer wieder warfen sich die Männer in Gelb-Rot in die gegnerischen Schüsse – mit Erfolg. Das 3:1 nach 33 Minuten bereitete dann Alexander Barta mit einem satten Schuss vor, den Chet Pickard nur abprallen lassen konnte. Philip Gogulla war mit dem Abstauber zur Stelle.

Im Schlussdrittel brachte die DEG die Sache vergleichsweise souverän zu Ende. Als Phil Hungerecker in der 50. Minute auf die Strafbank musste, zeigte sich einmal mehr die Düsseldorfer Stärke im Powerplay. Jaedon Descheneau konnte in aller Ruhe Maß nehmen und Pickard zum 4:1 überwinden. Zwar kam Mannheim in zweifacher Überzahl noch einmal heran, doch Leon Niederberger traf danach entscheidend ins leere Tor.

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