Wasserball

ASC Duisburg trifft auf Potsdam und peilt perfekte Saison an

Schlussspurt: Für Arno Troost (am Beckenrand, Zweiter von rechts) stehen die letzten Spiele als ASCD-Trainer bevor.

Schlussspurt: Für Arno Troost (am Beckenrand, Zweiter von rechts) stehen die letzten Spiele als ASCD-Trainer bevor.

Foto: Zoltan Leskovar / FUNKE Foto Services

Duisburg.   Für den ASCD geht es ab jetzt darum, das erklärte Saisonziel zu erreichen. In der Relegation gibt sich der DSV noch nicht geschlagen.

Für den ASC Duisburg geht es ab jetzt um das erklärte Saisonziel in der Deutschen Wasserball-Liga – Edelmetall. In der Best-of-three-Serie um Platz drei trifft die Mannschaft von Arno Troost wie im vergangenen Jahr ab Samstag auf den OSC Potsdam.

Play-offs; Serie um Platz drei

OSC Potsdam – ASC Duisburg (Sa., 19 Uhr): Eine ganze Saison lang haben die Amateure auf diese Serie hingearbeitet. „Das ist eine Serie, die Spannung verspricht“, weiß Arno Troost. Mit Platz drei nach Abschluss der Hauptrunde haben die Duisburger leicht die Nase vorn. In den direkten Duellen (12:12, 7:10) punkteten zwar die Potsdamer, aber „da haben wir im Rückspiel auch ohne Dennis Eidner gespielt. Das lässt sich nur schwer kompensieren.“ Diesmal aber melden sich alle Akteure einsatzfähig.

Gestern trainierten die Amateure noch einmal im Schwimmstadion, um sich auf das Spiel im Potsdamer Bad „blu“ einzustellen, denn Troost weiß: „Wir tun uns da immer sehr schwer. Im vergangenen Jahr haben wir da übel auf die Mütze bekommen.“ Für das Duell am Samstag wünscht sich der ASCD-Coach, dass seine Mannschaft möglichst vom Fleck weg gut in die Partie findet. „Wir fahren guten Mutes nach Potsdam. Zuletzt sind wir immer schwer ins Spiel gekommen, mussten uns reinkämpfen. Das soll bitte nicht wieder passieren. Ich wünsche mir, dass es eng ist, und am liebsten führen wir die ganze Zeit. Wenn wir diese Serie auch noch erfolgreich gestalten, haben wir eine perfekte Saison gespielt“, so Troost.

Nach dem Auswärtsspiel kommt die Serie am kommenden Samstag, 1. Juni (19 Uhr, ASCD-Vereinsbad), an die Wedau. Bei Bedarf findet am 2. Juni (15 Uhr) noch ein weiteres, entscheidendes Spiel um Bronze in Duisburg statt.

Relegation

Duisburger SV 98 – SV Ludwigsburg (Sa., 16 Uhr, Vereinsbad): Im Rennen um den Verbleib in der A-Gruppe bleiben die Duisburger kämpferisch. „Wir nehmen es frei nach dem Motto: Wir haben keine Chance, die wollen wir ergreifen“, glaubt Trainer Christian Vollmert noch an die Wende. Der 98-Coach hatte bei den vergangenen Spielen einen spielerischen Aufwärtstrend ausgemacht und hofft nun, dass seine Mannschaft diese Eindrücke „endlich auch in etwas Zählbares umsetzen kann.“ Dass dieses Vorhaben vor allem gegen den starken SV Ludwigsburg alles andere als leicht werden dürfte, hat das Hinspiel gezeigt. Zu Beginn der Runde unterlagen die Duisburger recht deutlich mit 7:14. „Wir müssen ganz konzentriert, taktisch und mannschaftlich geschlossen auftreten – dann werden wir das im eigenen Becken auch gewinnen“, ist Vollmert überzeugt. „Wir dürfen nicht in blinden Aktionismus verfallen, dann können wir in dieser Runde noch ein Wörtchen mitreden.“

Mut machen den Duisburger zwei Dinge: Nach einigen schweren Wochen, in denen die 98er arg gebeutelt waren, scheint sich die Personalsituation etwas zu entspannen. Vollmert: „Ich hoffe jetzt für den Rest der Saison, dass wir verschont bleiben.“ Außerdem scheint nun festzustehen, dass nach dem proklamierten Rückzug des SVV Plauen aus der Pro A tatsächlich auch der dritte Platz in der Aufstiegsrunde reicht, um künftig im Oberhaus mitzuspielen.

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