Wasserball

ASC Duisburg verschenkt Punkt in Ludwigsburg

Dennis Eidner traf beim knappen Erfolg in Esslingen acht Mal.

Dennis Eidner traf beim knappen Erfolg in Esslingen acht Mal.

Foto: Zoltan Leskovar

Duisburg.  Beim 15:15 in Ludwigsburg gibt der ASC Duisburg eine Drei-Tore-Führung noch aus der Hand. Vorher gab es einen 18:16-Zittersieg gegen Esslingen.

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Um Haaresbreite hätte es für den ASC Duisburg nicht zum fest eingeplanten 18:16 (7:3, 5:6, 3:5, 3:2)-Sieg beim SSV Esslingen in der Deutschen Wasserball-Liga gereicht. Dabei hatte die Mannschaft von Trainer Paul Schüler am Samstag bereits scheinbar komfortabel mit fünf Toren (14:9) im dritten Viertel geführt. Anscheinend veranlasste der Vorsprung die Duisburger dazu, ein, zwei Gänge zurückzuschalten. Plötzlich stand es 14:14 und auch in den weiteren Minuten ließen sich die Esslinger, die einige schwache Abschlüsse des ASCD zu Kontern nutzten, nicht abschütteln. Erst die Treffer sieben und acht von Nationalspieler Dennis Eidner an diesem Nachmittag stellten den Erfolg doch noch sicher. „Zum Glück haben wir das Ruder rumgerissen, aber schön war das nicht“, so Schüler.

Tore: Eidner (8), Bakulo (4), Tanaskovic (3), Schmellenkamp, Möller, Manolakis.

Gegen Ludwigsburg war das Glück der tüchtigen Amateure beim 15:15 (3:3, 3:6, 5:2, 4:4) aber aufgebraucht. Zur Pause hatte der ASCD mit drei Toren geführt (9:6), nach dem Seitenwechsel pirschten sich die Gastgeber heran und gingen sogar zu Beginn des Schlussabschnitts mit 12:11 in Führung. Eidner und zweimal Djorje Tanskovic sorgten dann noch einmal für eine erneute Drei-Tore-Führung. Diesmal versagten dem Schüler-Team im Kollektiv die Nerven. Ludwigsburgs Domagoj Mijatovic traf 46 Sekunden vor dem Ende zum 15:15. „Kurz vor Schluss mit drei Toren zu führen, das ist dann schon bitter. Das ist dumm, da müssen wir in den letzten Minuten alle cleverer sein“, haderte Schüler.

Der Trainer ärgerte sich auch über einige Begleitumstände. Dass die cleveren Gastgeber ihr Samstagsspiel verlegt hatten und so fit in die Partie gegen den ASCD gehen konnten, stieß Schüler ebenso sauer auf, wie einige Schiedsrichterentscheidungen. Die Schuld für den verschenkten Punkt suchte er aber bei seinem Team: „Wir kassieren zu viele dumme Tore. Das ist der Punkt, der mir wehtut.“

Tore: Tanaskovic (4), Schmellenkamp (3), Eidner, Manolakis, Bakulo (je 2), Schimanski, Illinger.

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