Jugendfußball

C-Junioren von Hamborn 07 stehen als Aufsteiger fest

Hamborns C-Jugend-Trainer Andreas Wallenhorst kann sich über den Aufstieg freuen.

Hamborns C-Jugend-Trainer Andreas Wallenhorst kann sich über den Aufstieg freuen.

Foto: Lars Fröhlich / FUNKE Foto Services

Duisburg.   Für die Duisburger Teams läuft es in der Qualifikationsrunde zur Niederrheinliga gut. Allerdings müssen die FSV-B-Junioren den Aufstieg vertagen.

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Am zweiten Spieltag der Qualifikation zur Fußball-Niederrheinliga haben die Duisburger Teams ordentlich gepunktet und liegen im Aufstiegskampf gut im Rennen. Fünf Teams punkteten gestern dreifach, dazu gab ein Unentschieden und eine Niederlage. Die C-Junioren von Hamborn 07 haben indes kurzen Prozess gemacht und stehen bereits als Aufsteiger fest.

Sebastian Pimpertz hat die A-Junioren des VfB Homberg mit einem Tor in der dritten Minute der Nachspielzeit auf Aufstiegskurs geschossen. Im Spiel bei den Sportfreunden Niederwenigern traf der Stürmer mit dem Kopf zum 2:1 (0:1). „Das hat ganz schön Nerven gekostet“, fiel Michael von Zabiensky ein Stein vom Herzen. Dennoch war der Trainer nicht komplett zufrieden: „Unsere erste Halbzeit war richtig schlecht, sodass ich in der Pause ein Donnerwetter rauslassen musste. Zum Glück haben die Jungs danach eine ganz andere Seite gezeigt. Jetzt haben wir den Aufstieg nächste Woche in der eigenen Hand“ Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Quendrim Zeneli.

Bei den B-Junioren haben sich der FSV Duisburg und der 1. FC Mönchengladbach 1:1 (1:1) getrennt. Im Spiel der beiden besten Teams der Gruppe hatte der FSV mehr vom Spiel, verpasste aber etliche Torchancen. Immerhin traf Furkan Cetinkaya zum Ausgleich. Beide Teams haben nun vier Zähler auf dem Konto und spielen nächste Woche den Aufsteiger aus. Entscheidend wird dabei das Torverhältnis sein, wenn der FSV (beim SV Biemenhorst) und Gladbach (gegen Schwarz-Weiß Alstaden) spielen. Trainer Haluk Piricek nahm es mit Humor: „Dann steigen wir halt nächste Woche auf.“

Der VfB Homberg hat bereits am Samstag einen starken 4:1 (1:1)-Sieg über den SSV Bergisch Born hingelegt. Nach frühem Rückstand wurde das Team vom Rheindeich mit zunehmender Spieldauer immer stärker. Entsprechend gut gelaunt war Michael von Zabiensky: „Nach dem 0:1 nach fünf Minuten waren wir eine Zeit lang wie gelähmt. Mit der Zeit wurde es aber besser und wir haben in der zweiten Hälfte eine sehr gute Leistung abgeliefert.“ Für die Tore sorgten Mika Raslowski (2), Tunahan Özdemir und Tim Füten.

TuRa 88 Duisburg hat ebenfalls vier Zähler auf dem Konto. Gegen die Sportfreunde Baumberg setzten sich die Neudorfer mit 2:0 (1:0) durch und kämpfen nächste Woche mit dem FC Kray im Fernduell um den Aufstieg. Trainer Hakan Kirmizigül hat dabei ein gutes Gefühl: „Die Jungs sind gut drauf. Das wird schon.“ Gegen Baumberg fuhren die TuRaner einen verdienten Sieg ein, bei dem Obed Adjamah und Artan Veseli die Treffer erzielte. Kirmizigül war zufrieden: „Wir haben gegen einen sehr guten Gegner ein sehr abgeklärtes Spiel hingelegt.“

Bei den C-Junioren ist die erste Entscheidung schon gefallen. Hamborn 07 steigt nach einjähriger Abwesenheit wieder in die Niederrheinliga auf. Dafür reichte den Löwen ein 3:1 (2:0)-Sieg über den VfB Homberg. Auch der VfB kann es noch packen, muss dafür aber nächsten Sonntag gegen das starke Team vom Wuppertaler SV dreifach punkten. Spieler des Spiels auf Hamborner Seite war Erkan Akgün, der alle drei Treffer erzielte. Sein Coach Andreas Wallenhorst war bestens gelaunt: „Ich denke, dass wir über große Strecken das bessere Team waren und verdient aufgestiegen sind.“ Auch sein Gegenüber Markus Gotthardt, für dessen Team Mustafa Öztürk traf, war ähnlicher Meinung: „Auch wenn wir im zweiten Abschnitt zwei Aluminiumtreffer hatten, war 07 insgesamt der verdiente Sieger.“

Der FSV Duisburg hat derweil den Aufstieg fest im Visier. Nach dem 4:0 (2:0) bei Bayer Wuppertal gibt es am Samstag an der Warbruckstraße ein Endspiel gegen den 1. FC Kleve. Der Gewinner der Partie darf in der nächsten Spielzeit in der Niederrheinliga ran. FSV-Coach Stephan Beneke sah einen guten Auftritt seines Teams: „Die Jungs haben einen guten Job gemacht und sich das Endspiel nächste Woche verdient. Von Anfang haben wir viel Druck gemacht und die Wuppertaler nur selten vor unser Tor gelassen.“ Torjäger Maurice Seidelmann traf bei Bayer drei Mal, dazu war noch Mallik Topalaz erfolgreich.

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