Hockey

CR-Herren verspielen Sieg gegen Uhlenhorst Mülheim

Für die Mannschaft von Trainer Tim Leusmann ging es gut los, doch dann setzten sich Uhlenhorst II durch.

Für die Mannschaft von Trainer Tim Leusmann ging es gut los, doch dann setzten sich Uhlenhorst II durch.

Foto: Zoltan Leskovar / FUNKE Foto Services / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Club Raffelberg führt am Donnerstag 2:0 gegen die Uhlen-Reserve, verliert aber mit 2:4. Nun geht’s nach Essen. Damen sind zweimal im Einsatz.

Drei Viertel lang machte es Hockey-Regionalligist Club Raffelberg ziemlich gut – dennoch gingen die Duisburger am Donnerstagabend im Nachholspiel gegen den HTC Uhlenhorst II als Verlierer vom Platz. 2:4 (2:1) hieß es letztlich aus Sicht der Gastgeber. „Wir sind gut ins Spiel gekommen und haben die Partie auch bestimmt“, sagte CR-Trainer Tim Leusmann. Schon in der dritten Minute brachte Kalle Saari die Hausherren in Führung, die Mats Langhanki in der 24. Minute ausbaute. Erst in der letzten Minute des zweiten Viertels kamen die Uhlen auf 1:2 heran. „Das war deren erste Chance. Der Ball wurde dreimal abgefälscht und ging dann rein“, schildert Leusmann die Szene.

Doch schon dies war ein Fingerzeig für den Rest des Spiels. Während die Mülheimer ausgesprochen abgeklärt waren und ihre wenigen – Leusmann: „vielleicht sechs“ – Chancen zu vier Treffern nutzten, erspielte sich Raffelberg zahlreiche Gelegenheiten, brachte den Ball aber nicht mehr im gegnerischen Tor unter. Kurz nach der Halbzeitpause nutzte Uhlenhorst eine Strafecke zum Ausgleich und machte schließlich im Schlussviertel alles klar. „Im Vergleich zu den vorherigen Partien hatte Uhlenhorst sechs weitere Spieler dabei; drei von ihnen kamen zuletzt in der Bundesliga zum Einsatz, dennoch haben wir das spielerisch gut gelöst.“ Am Sonntag soll auch nun wieder das Ergebnis stimmen. Dann geht es zum HC Essen 99 (14 Uhr).

Damen treffen auf Polo und Braunschweig

Die Raffelberger Damen sind in der 2. Bundesliga zweimal im Einsatz. Zunächst kommt Aufsteiger Polo Hamburg am Samstag (14 Uhr) an den Kalkweg. Exakt 24 Stunden später stellt sich Eintracht Braunschweig vor. „Wenn wir in voller Besetzung spielen würden, müssten wir natürlich Polo in jedem Fall schlagen“, sagt Trainerin Susi Wollschläger. Aktuell nehmen ihr allerdings die Hausärzte ihrer Spielerinnen die Aufgabe ab, die Mannschaft aufzustellen. „Wir werden kurzfristig sehen, wer spielen kann“, sagt Wollschläger. Immerhin wird Laura Helmrich nach ihrer einjährigen Pause ihr Comeback geben; in der Vorwoche hatte sie sich in der zweiten Mannschaft Spielpraxis geholt.

Braunschweig steht wie Raffelberg und Bremen mit einer weißen Weste nach drei Spielen an der Spitze der Liga. In der Vorbereitung hatte Raffelberg klar mit 6:0 gegen die Eintracht gewonnen. „Allerdings hatten auf beiden Seiten zahlreiche Spielerinnen gefehlt“, erklärt Wollschläger.

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