Skaterhockey

Das Duell der alten Titelrivalen: Ducks empfangen Köln

Im Derby in Essen kassierten die Ducks zuletzt eine 4:8-Niederlage.

Im Derby in Essen kassierten die Ducks zuletzt eine 4:8-Niederlage.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Duisburg.  In der Skaterhockey-Bundesliga steht ein Prestigeduell an. Die Duisburger Gastgeber sind nicht der Favorit, wollen aber etwas Zählbares holen.

Zwischen 1999 und 2010 machten die Duisburg Ducks und der HC Köln-West den Gewinn des Meistertitels in der Skaterhockey-Bundesliga unter sich aus. Die einstige Dominanz ist verflogen: Die Enten haben seit elf Jahren keinen Titel mehr geholt, Köln stand nur 2014 noch einmal ganz oben, verpasste aber im Vorjahr als Vizemeister aber immerhin nur knapp den großen Wurf. Am Samstag kommt es um 19.30 Uhr in der Halle Süd zum Duell der alten Rivalen: Die Ducks empfangen als Tabellenachter den Vierten aus der Domstadt.

„Wir gehen natürlich nicht als Favorit in dieses Spiel, aber wir wollen schon die drei Punkte holen“, sagt der Duisburger Trainer Gordon Kindler. Damit wäre auf jeden Fall ein Sprung in der Tabelle verbunden, denn die direkten Rivalen aus Augsburg und Bissendorf treffen am Samstag ebenfalls aufeinander. Zudem könnte damit der Vorsprung auf die Samurai Iserlohn auf Rang neun vergrößert werden, falls diese gegen den Crefelder SC leer ausgehen.

Im Hinspiel gelang den Ducks ein 5:4-Coup, den sie naturgemäß gern wiederholen würden. Was dagegen spricht: Gordon Kindler muss einen Großteil seiner Abwehr ersetzen. Gabriel Hildebrand, Kevin Wilson, Basti Loch und Sascha Wilson sind aus verschiedenen Gründen nicht dabei, ebenso Angreifer Lennart Pakmor. Immerhin kehrt Youngster Eli Nachtwey, der erst auf drei Saisoneinsätze kommt, in den Kader zurück.

Was dafür spricht: Robin Weisheit, Topscorer der Kölner, fehlt wegen eines Armbruchs. „Allerdings haben sie auch ohne ihn gegen Bissendorf gewonnen“, relativiert Gordon Kindler. Sein ähnlich treffsicherer Bruder David, im Hinspiel dreifacher Torschütze der Rheinos, dürfte immer noch für genug Gefahr sorgen. „In der Theorie ist es sicher einfacher, sich nur auf einen guten Spieler konzentrieren zu müssen, aber die anderen Kölner können auch ein bisschen was“, sagt der Ducks-Trainer augenzwinkernd. Er weiß allerdings auch: In der Breite ist sein Team zweifellos besser besetzt als die von ihren Spitzenleuten enorm abhängigen Rheinländer. „Klar, die gewinnen einem regelmäßig die Spiele“, so Kindler. „Aber mir ist es so wie bei uns lieber, da kann man die Spieler besser entwickeln.“

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