Handball

Den Wölfen Nordrhein gelingt endlich wieder ein Auswärtssieg

Gut gelaunt: Wölfe-Trainer Thomas Molsner.

Gut gelaunt: Wölfe-Trainer Thomas Molsner.

Foto: Oleksandr Voskresenskyi / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Duisburger Regionalliga-Absteiger setzt sich in Langenfeld durch. Damit endet eine lange Durststrecke in fremden Hallen für die Wölfe.

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Für den Abstieg der Wölfe Nordrhein aus der Handball-Regionalliga gab es mehrere Gründe. Ein wesentlicher war die Auswärtsschwäche. Die Rheinhauser blieben in der vergangenen Saison in gegnerischen Hallen sieglos. Kein Wunder also, dass ihrem Trainer Thomas Molsner am Samstagabend ein Stein vom Herzen fiel. Die Wölfe beendeten ihre lange Durststrecke durch einen 26:23 (13:10)-Erfolg bei der SG Langenfeld II. „Ich bin froh, dass wir diese Hürde gemeistert haben“, zeigte sich Molsner erleichtert: „Hier werden mit Sicherheit noch einige Mannschaften Federn lassen.“

Die Gäste zeigten eine konzentrierte Leistung und lagen fast durchgehend in Führung. Nach dem 9:6 (19.) glich Langenfeld zum 10:10 (25.) aus. „Da musste ich eine Auszeit nehmen“, so Molsner, dessen Worte Wirkung entfachten. Die Wölfe gingen mit einem 13:10 in die Halbzeit und ließen nach dem Wechsel kaum noch Zweifel daran aufkommen, wer das Spiel gewinnen wird. „Wir haben uns nur einige kleine Fehler erlaubt, wodurch Langenfeld auf Schlagdistanz geblieben ist“, so Molsner. Nach dem 24:18 (50.) wurde es aber nicht mehr spannend. „Die SGL hat alles versucht, in der Abwehr mit einer 5:1-, 4:2- und sogar einer 3:3-Formation gespielt. Aber wir hatten immer eine Antwort parat“, war Molsner zufrieden: „Das war eine geschlossen starke Mannschaftsleistung.“

Lasse Bernhardt, für den privat verhinderten Sven Woyt dabei, und Keeper Max Kraas standen erstmals in einem Pflichtspiel im Wölfe-Kader, blieben aber ohne Einsatz.

Wölfe: Kryzun (9/6), Hombrink, Yannick Kamp (je 4), Singh Toor, Felix Molsner (je 3), Julian Kamp (2), Max Molsner.

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