Wasserball

Der ASC Duisburg und der DSV 98 sind im Pokal gefordert

Für Jan Obschernikat und den DSV 98 geht es im Pokal am Samstag nach Köln.

Foto: Ute Gabriel

Für Jan Obschernikat und den DSV 98 geht es im Pokal am Samstag nach Köln. Foto: Ute Gabriel

Duisburg.   Duisburger Teams sind favorisiert – doch die Trainer warnen vor den Gegnern. Amateure müssen in Ludwigsburg in einem kleinen Becken antreten.

Auf dem Papier sollten die Drittrunden-Begegnungen im Deutschen Wasserball-Pokal für den ASC Duisburg und den Duisburger SV 98 eine recht klare Angelegenheit werden. Doch sowohl ASCD-Trainer Arno Troost als auch sein Kollege vom Nachbarn DSV 98, Frank Lerner, drücken bei möglichen allzu überhöhten Erwartungen auf die Bremse.

SV Ludwigsburg – ASC Duisburg (heute, 19 Uhr): Arno Troost macht gar keinen Hehl um seine Gefühlslage. „Wenn ich ganz ehrlich bin, hätte ich mir einen anderen Gegner gewünscht“, verrät der Duisburger Trainer. Unter normalen Umständen gehen die Amateure natürlich gegen das Pro-B-Team als glasklarer Favorit ins Spiel, doch Troost weiß auch, warum die Aufgabe knifflig für seine junge werden könnte. „Ludwigsburg spielt in einem sehr kleinen Becken. Das liegt meiner Mannschaft traditionell überhaupt nicht“, seufzt Troost.

Der Aufsteiger startete zwar mit zwei Niederlagen in die Saison, bietet aber in seinem Kader eine Reihe von ausländischen Spielern auf. Troost: „Der Gegner ist schwer einzuschätzen. So ein Spiel kann auch mal in die Hose gehen.“ Derweil hoffen die Duisburger darauf, dass Nationalspieler Gilbert Schimanski sich wieder einsatzbereit meldet. Troost: „Da mit einem Linkshänder hinzufahren, wäre schon nicht so schlecht.“

SGW Rhenania/BW Poseidon Köln – Duisburger SV 98 (heute, 18 Uhr): Frank Lerner gibt sich vor dem anstehenden Spiel gegen Köln ähnlich zurückhaltend in seiner Prognose wie Trainerkollege Arno Troost. „Jedes Spiel beginnt bei 0:0! Es wäre respektlos unserem Gegner gegenüber und auch nicht angezeigt, das Fell des Bären schon vor Spielbeginn zu verteilen“, warnt der Trainer der 98er davor, den Viertelfinaleinzug verfrüht zu feiern. Zwar mussten die Domstädter gegen Plauen (8:16) und Krefeld (3:17), zwei Gegner, gegen welche die Duisburger gewonnen haben, zwei Niederlagen hinnehmen, doch auf Rechenspiele will sich Lerner nicht einlassen. „Die Kölner hatten gegen Plauen, wie auch gegen Krefeld, gerade zu Beginn der Partien viel Pech im Abschluss. Hätten sie ihre Chancen konsequenter genutzt, wären die Spiele vielleicht ein wenig anders verlaufen“, warnt Lerner.

Das Rezept für einen möglichen Erfolg scheint einfach: „Wir werden unsere konditionelle Stärke ins Spiel bringen und versuchen das Tempo die gesamte Spielzeit so hoch wie möglich zu halten.“ Verzichten müssen die Duisburger auf Freddy Schüring und Thomas Sensen, die beide beruflich verhindert sind.

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