Eishockey

Didi Hegen und Uli Egen kehren zum EV Duisburg zurück

Wie in alten Zeiten: Dieter Hegen (vorn) und Uli Egen, hier gemeinsam im Jahr 2005 an der Bande, übernehmen wieder den EVD.

Wie in alten Zeiten: Dieter Hegen (vorn) und Uli Egen, hier gemeinsam im Jahr 2005 an der Bande, übernehmen wieder den EVD.

Foto: Andreas Mangen

Duisburg.  Das einstige Trainerduo aus DEL-Zeiten übernimmt bei den Füchsen die sportliche Verantwortung. Jetzt geht es darum, den Kader zusammenzustellen.

Ralf Pape hatte es angekündigt. „Wer mich kennt, weiß, dass ich auf Leute setze, denen ich vertrauen kann“, sagte der Unternehmer, der sich nun wieder um die Belange der Füchse kümmert. Nun kehrt das Duo zurück, das vor gut 15 Jahren schon einmal in der Verantwortung war: Didi Hegen und Uli Egen werden beim Eishockey-Oberligisten EV Duisburg ab sofort gemeinsam die Sportliche Leitung übernehmen und auch gleichberechtigt als Trainer der Schwarz-Roten fungieren.

„Wir hatten eine unheimlich schöne Zeit mit dem Highlight des Aufstiegs in die DEL vor 14 Jahren“, sagt Didi Hegen. „Natürlich hat es auch viel mit Ralf zu tun, dass ich diesen Job übernehme.“ Uli Egen, der seinen Vertrag beim ECC Preussen Berlin gekündigt hat, kommt nun schon zum fünften Mal nach Duisburg. Zunächst war er Sportdirektor, später zweimal Trainer und sprang zudem als Krankheitsvertretung für Lance Nethery ein. „Das Umfeld bei Ralf Pape ist hervorragend“, sagt Egen, der ganz in der Nähe in den Niederlanden wohnt. Hegen ist zum dritten Mal Trainer beim EVD.

Keine unmögliche Aufgabe

Die Aufgabe des Duos ist klar: Der Kader muss zusammengestellt werden. Etwas, das unter normalen Umständen schon längst begonnen worden wäre. „Wir werden sicherlich auch mit Spielern sprechen, die zuletzt in Duisburg gespielt haben. Es sind Spieler auf dem Markt, ich bin optimistisch, dass uns das gut gelingt“, sagt Hegen. Egen ergänzt: „Wie Ralf es schon gesagt hat, werden wir sicher nicht Meister werden, aber wir werden eine Mannschaft haben, die sehr ordentlich mitspielt.“ Zwar beginnt die Planung der Situation geschuldet spät, „aber ich kenne ja einige Spieler“, sieht Egen keine unmögliche Aufgabe für sich und Didi Hegen.

Aktuell ist Egen noch bei der Deutschen Eishockey-Liga beschäftigt. Die Profiliga hat erstmals so genannte „Serienmanager“ installiert, die sich um die Play-off-Begegnungen kümmern. „Ich halte Kontakt zu den Schiedsrichtern, zur Liga und zu den Teams und kümmere mich um den gesamten Ablauf“, erklärt Egen, der der Serienmanager für das Halbfinale zwischen München und Augsburg ist. Didi Hegen hatte den gleichen Job im Viertelfinalduell zwischen Köln und Ingolstadt.

Als Fitnesscoach kehrt Markus Schmidt, dessen Rückennummer 85 in Duisburg gesperrt ist, zum EVD zurück. Er ist erfolgreich als Personaltrainer und im Crossfit unterwegs „und gehört mittlerweile zu den Topathleten in Europa“, erklärt Bülent Aksen, der nun wieder Pressesprecher der Füchse ist. Mit Etienne Renkewitz auf der Torhüterposition steht ein Spieler für den Kader 2019/20 fest.

Teamarzt bleibt Claus Petsch, ihn unterstützt Physiotherapeut Günter Bruns. Als Geschäftsführer für die Eissporthalle wird Holger Langenbeck eingesetzt, der bereits für die Pape-Gruppe arbeitet. Nicole Siebenmorgen kümmert sich um Ticketing und VIP-Betreuung.

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