Fußball-Landesliga

Doppelter Fünferpack lässt den Duisburger SV 1900 jubeln

Ahmed Can Simsek (Mitte) traf doppelt beim 5:0-Sieg des DSV 1900 gegen den VfB Frohnhausen.

Ahmed Can Simsek (Mitte) traf doppelt beim 5:0-Sieg des DSV 1900 gegen den VfB Frohnhausen.

Foto: Jörg Schimmel

Duisburg.   Der DSV siegt mit 5:0 gegen den VfB Frohnhausen. Weil Niederwenigern ein 0:3 gegen Hö-Nie in ein 5:3 dreht, ist Klassenerhalt praktisch sicher.

Die Laune an der Düsseldorfer Straße wurde besser und besser. Das lag nicht nur am eigenen 5:0 (2:0)-Sieg über den VfB Frohnhausen, der deutlich ausfiel und zudem mit vielen hübschen Spielzügen und Toren garniert war. Es lag auch an den Sportfreunden Niederwenigern. Der Aufstiegskandidat hatte aufgrund seines zwischenzeitlichen 0:3-Rückstandes gegen die SV Hönnepel-Niedermörmter so etwas wie den Partycrasher gegeben. Doch dann setzten die Hattinger zur Aufholjagd an, siegten noch mit 5:3 und sorgten dafür, dass der Duisburger SV 1900 den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga bei nun acht Punkten Vorsprung und noch drei ausstehenden Spielen praktisch in der Tasche hat.

„Unsere Heimserie ist schon klasse“, strahlte Julien Schneider. „Wir haben nun achtmal in Folge zu Hause nicht verloren und heute dabei den sechsten Sieg in Folge eingefahren.“ Lediglich die Auswärtsschwäche sorgte in dieser Saison für ungewollte Spannung.

20 Minuten spannend

Spannend war das Spiel gegen die Frohnhauser Löwen allenfalls 20 Minuten lang. „Aber da hat uns René richtig gut im Spiel gehalten“, lobte Schneider seinen 20-jährigen Torhüter René Bloch, der etwas überraschend zu seinem Landesliga-Debüt kam. Die Nummer eins, Dominik Langenberg, hatte sich am Freitag beim Training verletzt. „Es könnte eine Bänderdehnung oder gar ein Bänderriss sein. Wir wissen es noch nicht“, sagte Schneider. Noch kurz vor dem Wanheimerorter Führungstreffer parierte Bloch aus kurzer Distanz gegen Fronhausens Julian Fischer.

„Mit dem 1:0 haben wir dann sehr viel Sicherheit gewonnen“, sagte Schneider. Ahmed Can Simsek hatte sich über rechts durchgesetzt und VfB-Keeper Adrian Wolbeck chancenlos zurückgelassen (26.). Fortan dominierte der DSV das Geschehen, hätte schon kurz darauf durch Janis Timm und Tobias Meier erhöhen können. Als Timm, dessen Rückkehr zum VfB Speldorf im Sommer im Raum steht, mit viel Gefühl Sekunden vor dem Pausenpfiff auf 2:0 erhöhte, war die Vorentscheidung gefallen.

Drei schnelle Tore

Nach dem Seitenwechsel machten die 1900er kurzen Prozess. Zwischen der 48. und 55. Minute stellten die Gastgeber den 5:0-Endstand her. Erst verzögerte Marcel Vogel im Sechzehner geschickt, ehe er auf 3:0 stellte. Dann staubte Simsek nach einer Ecke zum 4:0 ab, ehe Okan Yilmaz einen Freistoß direkt verwandelte. Der Rest der Partie war aktives Austrudeln. Die Löwen aus Essen mutierten zu einem verschreckten Kätzchen. Und der DSV 1900 hätte das Ergebnis in Richtung Zweistelligkeit, mindestens aber bis zu einem 8:0 treiben können, ließ aber gute Chancen liegen. Die Zuschauer hatten längst ihre Smartphones gezückt und jubelten letztlich über den so gut wie sicheren Klassenerhalt.

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