Fußball-Landesliga

DSV 1900 trifft nach der Pause viermal gegen den Zweiten

Ahmet Can Simsek erzielte das 2:1 für den DSV 1900.

Ahmet Can Simsek erzielte das 2:1 für den DSV 1900.

Foto: Frank Oppitz

Duisburg.   Durch das 4:1 gegen den Tabellenzweiten SV Sonsbeck vergrößert der Duisburger SV 1900 den Vorsprung auf die Abstiegsplätze in der Landesliga.

Das Einzige, was die Freude an der Düsseldorfer Straße zunächst zu trüben schien, waren die Ergebnisse auf den anderen Plätzen. Die Konkurrenz führte oder hielt ein Unentschieden, so dass das eigene 4:1 (0:1)-Husarenstück gegen den Tabellenzweiten SV Sonsbeck nur dazu zu taugen schien, den Status quo zu wahren. Zwar blieb es beim 2:0-Sieg des GSV Moers gegen Burgaltendorf, womit die Grafschafter die Abstiegsränge verlassen haben. Weil aber sowohl Blau-Gelb Überruhr als auch Arminia Klosterhardt noch verloren und auch der SV Hönnepel-Niedermörmter nicht zu Punkten kam, wurde die gute Laune beim Fußball-Landesligisten Duisburger SV 1900 noch besser. Der Vorsprung auf die Abstiegsränge beträgt nun wieder vier Zähler.

„Der Sieg war verdient – und beinahe sogar auch in dieser Höhe. Letztlich war es vielleicht um ein Tor zu hoch“, war DSV-Trainer Julien Schneider sichtlich zufrieden. Zunächst schien es gegen die 1900er zu laufen, denn die Hausherren legten gut los, ließen aber zwei Topchancen aus, so dass ein Sonsbecker Konter zum 1:0 für die Gäste durch André Trienenjost führte (15.). Danach war der SVS das tendenziell bessere Team und hätte auch nachlegen können – in der 37. Minute durch Felix Terlinden und eine Minute später kurios durch Jannis Pütz, dessen Eckstoß windbedingt nach interessanter Flugkurve gegen die Duisburger Latte knallte.

Marcel Vogel trifft nach 53 Sekunden

Nach der Pause hatten es die 1900er offenbar eilig. Ganze 53 Sekunden waren nach Wiederbeginn verstrichen, als Marcel Vogel einen Angriff über die linken Seite mit einem Schuss ins lange Eck zum 1:1 abschloss. Zwar wurde es in der 53. Minute bei einem SVS-Konter brenzlig, doch im Anschluss trafen nur noch die Wanheimerorter.

So markierte Ahmet Can Simsek das 2:1 nach einer Ecke aus der Drehung (56.), ehe Okan Yilmaz seinen eigenen Abpraller aus aussichtsreicher Position an den Pfosten setzte (63.). Vier Minuten später stand es dann aber doch 3:1, nachdem Okan Yilmaz im Anschluss an einen Doppelpass mit Simsek getroffen hatte. Zwar vergab Janis Timm einen von Robin Schoofs verschuldeten Handelfmeter (75.), doch in der Nachspielzeit erhöhte Dennis Trefilov auf 4:1. „Gegen den Tabellenzweiten nach einem 0:1-Rückstand so zurückzukommen, ist sehr stark“, lobte Schneider sein Team.

Am Gründonnerstag (20 Uhr) geht es bei Hö-Nie weiter.

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