Skaterhockey-Bundesliga

Duisburg Ducks holen Nationalspieler aus Lüdenscheid

Lucas Kleinschmidt (links, hier im Spiel bei den Rockets Essen) hat sich den Duisburg Ducks angeschlossen.

Lucas Kleinschmidt (links, hier im Spiel bei den Rockets Essen) hat sich den Duisburg Ducks angeschlossen.

Foto: Michael Gohl / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Lucas Kleinschmidt wechselt von den Highlandern nach Duisburg. Der 20-jährige Verteidiger hat in seinen drei Bundesliga-Saisons überzeugt.

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Nur noch zehn Mannschaften gehen in der Saison 2020 in der Skaterhockey-Bundesliga an den Start – und die Duisburg Ducks rüsten sich für das eng zusammen gerückte Feld. „Er bringt uns richtig weiter“, freut sich Gordon Kindler nun über seinen zweiten Neuzugang. Lucas Kleinschmidt wechselt vom Absteiger Highlander Lüdenscheid zur Sporthalle Süd. Und trotz seiner erst 20 Jahre bringt der Sauerländer eine Menge Erfahrung mit.

„Ich finde es schon einmal klasse, dass er seit dem Bambini-Alter Skaterhockey spielt“, sagt der Ducks-Trainer über den Nationalspieler. Auf Rollen hatte er den Gang durch alle Nachwuchsmannschaften bei den Mendener Mambas absolviert, ehe er sich 2017 den „Schotten“ aus Lüdenscheid anschloss. „Carsten Lang hatte ihn damals zu den Highlandern geholt. Und allein das ist ein Qualitätsmerkmal“, sagt Kindler, der den früheren Kapitän der Nationalmannschaft schätzt, der Lüdenscheid bis vor einem Jahr gecoacht hatte.

Gute Statistik

Auch die Statistik spricht für Kleinschmidt. „Als Junior hat er für Menden in der Saison 2016 satte 80 Scorerpunkte gemacht. Und das in nur 17 Spielen“, sagt Kindler. „Das war zwar nur die 2. Junioren-Liga, aber auch da musst du das erstmal so schaffen.“ Inzwischen hat der 20-Jährige nun schon seine dritte Bundesliga-Saison absolviert. „Hier hat er sich von den Punkten her Jahr für Jahr weiterentwickelt“, sagt Kindler – von 16 über 24 auf nun 25 Scorerpunkte in der zurückliegenden Spielzeit. „Dazu ist Lucas auch körperlich völlig fit.“ All das blieb auch von der ISHD nicht unbemerkt. Bereits in den zurückliegenden Jahren wurde Kleinschmidt in die Junioren-Nationalmannschaft berufen. „Dass er in der Saison 2019 nun auch den Sprung in die A-Nationalmannschaft geschafft hat, ist letztlich ein logischer Schritt“, betont Kindler. „Ich habe mir die Europameisterschaft im Livestream angeschaut. Meiner Meinung nach hat das Lucas sehr gut gemacht.“

Der Physiotherapeut spielt nebenher auch Eishockey. Im Nachwuchs lief er eine Zeit lang für den Iserlohner EC auf, ehe er sich im U-16-Bereich den Eisadlern Dortmund angeschlossen hat, für die er nun auch schon zwei Saisons in der Herren-Landesliga bestritten hat. Kleinschmidt ist nach Stürmer Henrik Müller (Miners Oberhausen) der zweite externe Neuzugang.

Red Devils Berlin steigen auf

Derweil steht auch die Zusammensetzung der 1. Skaterhockey-Bundesliga für die Saison 2020 vorzeitig fest. Von den vier Zweitligisten, die das Play-off-Halbfinale erreicht haben, hatten sich nur die Red Devils Berlin für den Aufstieg beworben, sodass die Hauptstädter unabhängig vom weiteren Ausgang der Zweitliga-Play-offs als Aufsteiger feststehen. Die Kassel Wizards, der IHC Atting und der HC Merdingen hatten auf ihr mögliches Aufstiegsrecht verzichtet. Aus der 1. Bundesliga sind derweil die Highlander Lüdenscheid und die Düsseldorf Rams abgestiegen, sodass folgende zehn Teams im Oberhaus an den Start gehen: Crash Eagles Kaarst, Rockets Essen, Crefelder SC, HC Köln-West Rheinos, TV Augsburg, Duisburg Ducks, Samurai Iserlohn, Bissendorfer Panther, Commanders Velbert und Red Devils Berlin.

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