Hockey-Bundesliga

Ein Wochenende der kurzen Wege für die Raffelbergerinnen

Laura Helmrich (Mitte) und ihre Teamkolleginnen müssen am Wochenende zweimal auswärts ran.

Foto: Lars Heidrich

Laura Helmrich (Mitte) und ihre Teamkolleginnen müssen am Wochenende zweimal auswärts ran. Foto: Lars Heidrich

Duisburg.  Die Duisburger Frauen müssen am Samstag zum Derby in Mülheim antreten. Am Sonntag geht es in Köln weiter. Virus sorgt für Personalsorgen.

In der 1. Hockey-Bundesliga ist ein straffes Programm angesagt. Die Hockeydamen des Club Raffelberg waren in den letzten Wochen schon in Hamburg, Berlin und in Mannheim unterwegs. Am Wochenende werden sich die Entfernungen für die Raffelbergerinnen mal in Grenzen halten. Bis zur Auswärtspartie bei Uhlenhorst Mülheim am Samstag um 13.30 Uhr sind es gerade mal acht Kilometer, zu Rot-Weiß Köln fährt der CR am Sonntag (12 Uhr) knapp über 70 Kilometer.

Trainerin Susi Wollschläger freut sich über die kurzen Wege: „Es ist angenehm, dass wir mal nicht so weit fahren müssen. Aufwand und Intensität in der ersten Liga sind spürbar höher.“ Die Belastungen der ersten neun Saisonspiele spiegelte sich auch in den spielfreien zwei Wochen wider. „In der ersten Woche haben wir nur einmal trainiert, um nach den harten Wochen mal runter zu kommen“, erklärt Wollschläger, die in der zweiten Woche allerdings auch nur mit begrenztem Kader arbeiten konnte: „Ein Magen-Darm-Virus hat innerhalb der Mannschaft zugeschlagen. Wir hatten zuletzt nur 14 Mädels im Training.“

Entsprechend gehandicapt geht der CR also in die zwei letzten Spiele der Hinrunde, zumal überdies mit Leonie Thiel (Urlaub in Afrika) eine wichtige Spielerin nicht zur Verfügung steht. Aber auch die beiden Gegner des vierten Doppelwochenendes sind nicht frei von Sorgen. Uhlenhorst Mülheim mit dem Ex-Raffelberger Mark Spieker an der Seitenlinie liegt lediglich einen Punkt vor dem CR. Wollschläger gibt sich vor dem Lokalduell am Uhlenhorstweg aber vorsichtig: „Der HTCU ist besser, als es der zehnte Tabellenplatz aussagt.“

In der Eckenabwehr zulegen

Überraschend in der unteren Tabellenhälfte rangiert auch der Gegner von Sonntag. Die Kölnerinnen, die in den letzten vier Jahren immer unter den Top 3 der Bundesliga landeten, spielen eine enttäuschende Saison, was auch Wollschläger nicht verborgen geblieben ist: „Rot-Weiß hat offenbar eine kleine Krise. Allerdings haben zuletzt auch immer wieder wichtige Spielerinnen im Kader gefehlt.“

Spielerisch wünscht sich die Trainerin von ihrer Mannschaft eine Bestätigung der Leistung vom 0:3 gegen den Düsseldorfer HC vor zwei Wochen: „Was mich positiv stimmt, ist die Tatsache, dass wir aus dem Spiel heraus kein Tor zugelassen haben. Allerdings müssen wir in der Eckenabwehr, was unser großes Manko ist, deutlich zulegen.“

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