Hockey

Entscheidende Saisonphase für den Club Raffelberg

Für André Schiefers Team geht es um den Ligaerhalt.

Für André Schiefers Team geht es um den Ligaerhalt.

Foto: Stephan Eickershoff

Duisburg.   Mit einem Sieg in Bonn könnten sich die Herren des Club Raffelberg in der Regionalliga vorzeitig retten. Doch der Gegner hat selbst einiges vor.

Die Rechnung ist auf den ersten Blick recht einfach. Gewinnt der Club Raffelberg am Sonntag (14 Uhr) beim Bonner THV, haben die Duisburger Hockey-Herren den Klassenerhalt in der Regionalliga erreicht. Doch die Konstellation ist dann doch etwas schwieriger. Zwei Spieltage vor Saisonende haben die Raffelberger vier Punkte Vorsprung auf Rot-Weiß Köln II, das den ersten Abstiegsplatz einnimmt. Bonn dagegen braucht unbedingt einen Sieg, dazu noch einen hohen, um bei drei Punkten Rückstand auf den Marienburger SC im Aufstiegsrennen zur 2. Bundesliga zu bleiben.

„Aber genau das kann unsere Chance sein“, sagt CR-Trainer André Schiefer. „Wenn wir das Ergebnis lange knapp halten, wird Bonn auf Angriff spielen. Dann kann sich uns die Chance zum Kontern bieten.“ Die guten Ergebnisse der Rückrunde haben das Selbstvertrauen mächtig aufpoliert, sodass eine Überraschung in der ehemaligen Bundeshauptstadt möglich erscheint.

Sollte jedoch Bonn gewinnen und sich Köln gleichzeitig gegen Schlusslicht Münster durchsetzen, gäbe es am letzten Spieltag, der am 30. Juni ausgetragen wird, einen Abstiegskrimi-Showdown mit den Kölnern in Duisburg. „Wir müssen die Phasen abstellen, in denen wir den Faden verlieren“, sagt Schiefer, der auf den verletzten Kalle Saari verzichten muss. Hinter Felix Kramberg steht ein Fragezeichen, dafür ist Felix Weber wieder mit dabei.

Damen vor letztem Saisonspiel

Derweil endet die Saison der Raffelberger Damen in der 2. Bundesliga bereits am Sonntag mit dem Heimspiel gegen Eintracht Braunschweig, das um 11.30 Uhr beginnt. Die Niedersachsen hatten sich vor Saisonbeginn deutlich mehr erhofft, mussten aber nach einer schlimmen Hinrunde gar um den Klassenerhalt bangen. Das führte zu einem Trainerwechsel. Inzwischen hat sich die Eintracht gefangen und gesichert.

„Wir wollen uns mit einer starken Leistung aus der Saison verabschieden und so den zweiten Platz sichern“, so Trainerin Susi Wollschläger. Bei Saskia Wülfing stehen die Zeichen auf Abschied, da sie eine Ausbildung bei der Bundespolizei beginnt. Pia Heintze könnte aufgrund ihres bald beginnenden Studiums den CR verlassen.

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