Eishockey

EV Duisburg feiert 7:1-Sieg gegen die Black Dragons Erfurt

Der Startschuss: Bastian Schirmacher und Alexander Spister bejubeln das 1:0 für den EV Duisburg.

Der Startschuss: Bastian Schirmacher und Alexander Spister bejubeln das 1:0 für den EV Duisburg.

Foto: Frank Oppitz / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Alexander Spister war beim 7:1-Sieg des EV Duisburg über die Black Dragons Erfurt mit drei Treffern der überragende Mann.

EV Duisburg –
Black Dragons Erfurt 7:1

Drittel: 2:0, 2:1, 3:0

Tore: 1:0 (7:08) Spister (Cespiva, Spelleken), 2:0 (17:39) Abercrombie (Müller, Slanina/5-4), 3:0 (22:47) Tegkaev (Slanina, Lemmer), 4:0 (32:50) Cespiva (Vavrusa, Tegkaev/5-3), 4:1 (36:25) Schümann (Kostourek, Gulda), 5:1 (43:32) Ratajczyk (Vavrusa, Müller/4-5), 6:1 (47:52) Spister (Christoph Eckl, Gärtner), 7:1 (51:18) Spister (Schirmacher, Gärtner). Strafen: Duisburg 8, Erfurt 16 + 10 + Spieldauer (Körner). Zuschauer: 754.


Es war der Abend des Alexander Spister. Mit drei Treffern hatte er entscheidenden Anteil am 7:1 (2:0, 2:1, 3:0)-Erfolg des Eishockey-Oberligisten EV Duisburg gegen die Black Dragons Erfurt. Füchse-Trainer Didi Hegen war naturgemäß zufrieden: „Wir haben ein gutes Heimspiel gezeigt.“

Die Füchse signalisierten von Beginn an, dass sie sich für die Niederlage in Essen rehabilitieren wollten. Robin Slanina hatte schon in der ersten Minute die Führung auf dem Schläger, scheiterte aber am Erfurter Goalie Benedict Roßberg. In der siebten Minute hatte Maximilian Schaludek Pech. Er traf nur den Innenpfosten. Eine Minute später zappelte der Puck dann aber doch im Erfurter Netz. Alexander Spister traf zum 1:0.

In Über- und Unterzahl erfolgreich

Von Erfurt, das in der Vorwoche immerhin mit einem Sieg in der Verlängerung gegen Spitzenreiter Tilburg für Aufsehen sorgen konnte, war in dieser Phase nur wenig zu sehen. Das erste Überzahlspiel für den EVD brachte in der 18. Minute das 2:0 – und das schon nach wenigen Sekunden. Mathias Müller legte die Scheibe für Matt Abercrombie auf, der Kanadier knallte den Puck von der blauen Linie aus in die Maschen.

Die Gastgeber verließen in Unterzahl zum ersten Mal das Eis, überstanden aber eine Erfurter Drangphase zu Beginn des zweiten Drittel. Mit voller Kapelle gaben die Füchse wieder den Ton an. In der 23. Minute nahm Artur Tegkaev einen langen Pass von Robin Slanina auf und traf zum 3:0.

Durch Undiszipliniertheiten schwächten sich die Erfurter selbst. In der 33. Minute griff Jakub Körner beim Durchblättern des Strafenkataloges beherzt zu. Er kassierte jeweils zwei Minuten wegen Stockschlags und übertriebener Härte. Wegen Reklamierens handelte er sich eine zehnminütige Disziplinarstrafe ein. Der Abend war für ihn gelaufen. Denn es gab noch eine Spieldauerstrafe oben drauf. Für den EVD ergab sich eine 38-sekündige 5:3-Überzahl. Auch diese Chance nutzen die Füchse durch David Cespiva zum 4:0 aus.

Die Entscheidung war das noch nicht. Erfurt kam in der 37. Minute mit dem Anschlusstreffer von Felix Schümann zurück ins Spiel. Vor größeren Sorgen bewahrte EVD-Goalie Christian Wendler sein Team zwei Minuten später, als er den Schuss von Milan Kostourek, der alleine auf ihn zulief, parierte.

Im Schlussabschnitt beseitigten die Füchse dann aber flott die Zweifel an einem für sie erfreulichen Spielausgang. Und sie zeigten, dass sie nicht nur das Überzahlspiel beherrschen, sondern auch in Unterzahl zuschlagen können. Ricco Ratajczyk traf zum 5:1 (44.). Mit einem Doppelschlag sorgte Alexander Spister (48., 52.) für den Endstand.

Didi Hegen freute sich nicht nur über den Sieg, sondern auch über den Auftritt seiner jungen Angreifer: „Die vierte Sturmreihe macht richtig Laune.“ Erfurts Trainer Robert Schmidt verspürte beim Gastspiel in Duisburg keinen Spaß: „Wir waren immer einen Schritt zu langsam. Wir waren nicht bereit, den Kampf anzunehmen.“

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