Eishockey

EV Duisburg schont Sam Verelst – Testspiele gegen Hannover

Sam Verelst muss aufgrund von Problemen am Ellbogen mindestens bis Dienstag aussetzen.

Sam Verelst muss aufgrund von Problemen am Ellbogen mindestens bis Dienstag aussetzen.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Füchse spielen zum Abschluss der Vorbereitung zweimal gegen Hannover. Drei Spieler kehren in den Kader zurück. Der Rest soll am Dienstag folgen.

Das Lazarett der Füchse hat im Moment eine Drehtür. Einige sind draußen, andere bleiben drin – ein neuer ist hinzu gekommen. „Es ist aktuell aber nur eine Vorsichtsmaßnahme“, sagt Uli Egen über Sam Verelst. Den Deutsch-Belgier hat eine Entzündung im Ellbogen aktuell niedergestreckt. „Wir schonen Sam, damit es nicht schlimmer wird. Wenn alles gut verläuft, nimmt er am Dienstag schon wieder am Training teil“, erklärt der Trainer des Eishockey-Oberligisten EV Duisburg. Neben Verelst werden auch Alex Eckl und Arthur Lemmer am Wochenende fehlen, wenn die Schwarz-Roten ihre letzten beiden Vorbereitungsspiele vor dem Saisonstart bestreiten. Am Freitag (20 Uhr) geht es an den Pferdeturm, am Sonntag (18.30 Uhr, Jomizu-Arena) spielt der EVD zu Hause – in beiden Fällen heißt der Gegner Hannover Indians.

Immerhin kehren auch einige zuletzt verletzte Spieler wieder zurück. Christoph Eckl, Ricco Ratajczyk und Matt Abercrombie werden bereits wieder zum Schläger greifen. Egen schaut ohnehin optimistisch auf die nächste Trainingswoche. „Ich gehe davon aus, dass wir am Dienstag komplett trainieren können und alle aktuell verletzten Spieler dann wieder dabei sind“, sagt der Coach.

Schirmacher und Spister als Center

Aktuell sorgen die Ausfälle natürlich für Probleme. Ein wirkliches Einspielen des Kaders war angesichts von bis zu fünf gleichzeitig fehlenden Spielern ein Problem. Egen nimmt das allerdings locker: „Andere Vereine werden ähnliche Probleme haben. Das ist halt so.“ Allerdings werden in den beiden Spielen gegen den ECH nun Bastian Schirmacher und Alexander Spister als Center auflaufen müssen.

Apropos Hannover: Was von den Indians zu halten ist? „Das sehen wir dann am Wochenende. In der vergangenen Saison waren die Indians eine Spitzenmannschaft. Wir werden es in den Spielen erleben, wie sie sich aktuell präsentieren.“ Desinteresse am Gegner ist das allerdings nicht: „Es geht für uns darum, dass wir uns bestmöglich vorbereiten.“ Alles andere ist zweitwichtig.

Minimieren der Fehler

Aktuell haben Uli Egen und sein Trainerkollege Didi Hegen im Training einen besonderen Augenmerk auf das Verhalten im Mitteldrittel gelegt, wenn der Gegner im Puckbesitz ist. Das macht Sinn, denn häufiges Üben minimiert Fehler – schließlich war es auch im Test beim Regionalligisten Dinslakener Kobras ein individueller Fehler, der zum einzigen Gegentor führte, weil nur so der Passgeber in die Passposition kam. Auch am Forechecking haben die Füchse in den letzten Tagen gefeilt. Egen: „Auch während der Saison wird es immer etwas geben, das es zu verbessern gilt. Sonst bräuchte man ja nicht zu trainieren.“

Gegen Tilburg hat das Ganze partiell geklappt. „Immer für ein Drittel bis 30 Minuten“, sagt Egen. Am Wochenende würden die beiden Coaches gerne eine konzentrierte Leistung über die vollen 60 Minuten erleben. Schließlich geht es bald in der Oberliga los – am 27. September in Herne, gefolgt vom Heimspiel am 29. September gegen Hamburg.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben