FVN-Pokal

FSV Duisburg scheidet gegen den TSV Meerbusch aus

FSV-Trainer Markus Kowalczyk hat sich mit seinem Team aus dem FVN-Pokal-Wettbewerb verabschiedet.

FSV-Trainer Markus Kowalczyk hat sich mit seinem Team aus dem FVN-Pokal-Wettbewerb verabschiedet.

Foto: Mark Bohla

Duisburg.  Fußball-Landesligist FSV Duisburg verliert im FVN-Pokal gegen den TSV Meerbusch 2:4. Auf der Bank der Duisburger saß ein weiterer Neuzugang.

Die Trommler trommelten am Mittwoch-Abend an der Warbruckstraße vergeblich. Trotz lautstarker Unterstützung der eigenen Anhängerschaft strich Fußball-Landesligist FSV Duisburg in der dritten Runde des Niederrheinpokals die Segel. Oberligist TSV Meerbusch erwies sich als eine Nummer zu groß. Der FSV verlor 2:4 (1:3).

Der FSV Duisburg musste auf den Kölner Ex-Profi Adil Chihi (Sehnenverletzung) verzichten. Seinen Platz in der Startaufstellung nahm Jean-Willy Mapinga ein. Dem Aufgebot der Bullen gehörte auch ein Neuzugang an. Auf der Bank saß Jorke Ndombaxi. Der 20 Jahre alte Offensivspieler war zuletzt für den Nachwuchs von Borussia Mönchengladbach am Ball gewesen.

Ungewohnte Situation

In der Anfangsphase bewegten sich beide Mannschaften weitgehend auf Augenhöhe – mit leichten Vorteilen für den FSV. Die Gastgeber setzten an der Warbruckstraße auch das erste Ausrufezeichen. Muhammet Karpuz verfehlte dabei in der 26. Minute das Tor bei einem Freistoß aus 26 Metern nur um Haaresbreite.

Die Meerbuscher zielten zwei Minuten später besser. Dennis Dowidat spielte den Ball lang aus der eigenen Hälfte, Said Harouz nahm den Steilpass auf, enteilte FSV-Abwehrspieler Emir Alic und überwand Torhüter Akin Ergin. Für den FSV, der zuletzt acht Siege in Folge erzielt hatte, war das eine ungewohnte Situation. Zuletzt hatte das Team am zweiten Landesliga-Spieltag bei der 1:2-Niederlage beim SV Genc Osman zurückgelegen.

Zwei Tore innerhalb einer Minute

In der 34. Minute legten die Gäste in Anschluss an eine Ecke durch Fabio Fahrian das 0:2 nach. In der 38. Minute überschlugen sich die Ereignisse. Erst verkürzte der FSV auf 1:2. Nach einer Flanke von Konrad Kaczmarek überwand Alexandros Armen Gästekeeper Franz Langhoff (übrigens früher beim MSV am Ball und zudem Sohn des Walsumer Gastronoms Johannes Langhoff).

Doch mit dem Anstoß schlug der Oberligist zurück. Wieder war es ein langer Ball, den Said Harouz mit einem Torerfolg veredelte.

FSV-Trainer Markus Kowalczyk ging frustriert in die Kabine. „Wir hätten selbst drei Tore erzielen müssen“, trauerte der Coach vergebenen Chancen hinterher. Nach dem Wiederanpfiff hellte sich Kowalczyks Stimmung nicht auf. Konrad Kaczmarek patzte in der 47. Minute in der Abwehr und spielte den Ball Taoufiq Naciri in die Füße. Der Meerbuscher nutzte das zum 1:4.

Pech beim Kopfball

FSV-Kapitän Muhammet Karpuz verkürzte in der 68. Minute per Handelfmeter zum 2:4. Der eingewechselte Necip Eren hätte es noch einmal spannend machen könnten, doch Gästekeeper Franz Langhoff lenkte dessen Kopfball in der 81. Minute über die Latte.

Die Meerbuscher brachten die Führung über die Zeit und siegten am Ende verdient, da sie das abgeklärtere Team stellten.

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