Fußball

Gelb-Weiß Hamborn gibt diesmal kein Saisonziel aus

Der Gelb-Weiß-Kader: (hinten von links) Ex-Geschäftsführer Addi Ackermann, Kamil Eminoglu, Tashin Durmusoglu, Hikmet Yildirim, Marcel Momber, Kevin Fröde, Kevin Dittmann, Sebastian Schmidt, Jose Dobiegala; (Mitte von links) Trainer Dirk Kalthoff, 2. Vorsitzender Thomas Söntgen, Tobias Lenzen, Tim Jerig, Nico Römhildt, Marc von Holst, Andrees Minta, Masseur Rainer Stelzer, Betreuer Jürgen Möbus; (vorn von links) René Freymann, Marius Mikat, Sasan Ghazantari, Calvin Wilm, Simon Timm, Daniel Rudnizki, Noel Gottschling, Tobias Dietz, Michel Domjahn. Es fehlen: Pascal Wohlgemuth, Mike Krawczyk, Lukas Lessmann, Nico Fojcik und Co-Trainer Milan Kljajic.

Der Gelb-Weiß-Kader: (hinten von links) Ex-Geschäftsführer Addi Ackermann, Kamil Eminoglu, Tashin Durmusoglu, Hikmet Yildirim, Marcel Momber, Kevin Fröde, Kevin Dittmann, Sebastian Schmidt, Jose Dobiegala; (Mitte von links) Trainer Dirk Kalthoff, 2. Vorsitzender Thomas Söntgen, Tobias Lenzen, Tim Jerig, Nico Römhildt, Marc von Holst, Andrees Minta, Masseur Rainer Stelzer, Betreuer Jürgen Möbus; (vorn von links) René Freymann, Marius Mikat, Sasan Ghazantari, Calvin Wilm, Simon Timm, Daniel Rudnizki, Noel Gottschling, Tobias Dietz, Michel Domjahn. Es fehlen: Pascal Wohlgemuth, Mike Krawczyk, Lukas Lessmann, Nico Fojcik und Co-Trainer Milan Kljajic.

Foto: Nagraszus / Gelb-Weiss

Duisburg.  Im Vorjahr sprach Trainer Dirk Kalthoff davon, oben mitzuspielen. Diesmal hält sich der Klub aus dem Duisburger Norden lieber ein wenig zurück.

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Dirk Kalthoff lässt sich nicht locken. „Nein, diesmal gebe ich kein Ziel raus“, sagt der Trainer von Fußball-A-Kreisligist Gelb-Weiß Hamborn lächelnd. Vor einem Jahr hatte der frühere Stürmer sich offensiv gezeigt und gesagt, dass er mit seinem Team vorn mitspielen wolle. Das ging dann erst einmal ein bisschen nach hinten los, als nach der Hinrunde lediglich Platz zwölf mit mageren 17 Punkten notiert werden konnte. In der zweiten Saisonhälfte lief es dann aber deutlich besser – und am Ende war der „Kumpelverein“ von der Warbruckstraße als Sechster immerhin die bestplatzierte erste Mannschaft aus Duisburg.

Das ist dann aber kein Geheimnis: Sollten die Gelb-Weißen die am kommenden Wochenende beginnende Spielzeit wieder in diesem Tabellensegment abschließen, wären auf der Hennes-Jeschke-Sportanlage sicherlich alle damit sehr zufrieden. Von größeren Zielen will bei dem Klub, der bis Mitte der 90er-Jahre eine feste Größe in der Bezirksliga war, erst einmal niemand reden.

Apropos Ziele: Eines gibt „Kalli“ Kalthoff dann doch aus – und das mag überraschend niederschwellig klingen, wäre aber für die Hamborner schon eine erfreuliche Angelegenheit. „Wir wollen endlich mal im Auftaktspiel einen Punkt holen“, sagen der Coach und sein Assistent Milan Kljajic. In den vergangenen fünf Jahren gingen sie am ersten Spieltag durchweg leer aus – zuletzt 2018 mit einem 1:2 bei der Reserve des DFV 08, die am Saisonende dann den Abstieg hinnehmen musste.

Im ersten Spiel endlich mal punkten

Die erste Aufgabe ist aber durchaus knifflig: Es geht am Sonntag um 15 Uhr daheim gegen Bezirksliga-Absteiger RWS Lohberg, der sich nach einer Katastrophensaison neu aufgestellt und immerhin den Großteil seiner Testspiele gewonnen hat. Als Kandidat für die Meisterschaft, die in diesem Jahr dann auch im Gegensatz zur Vorsaison wieder den direkten Sprung in die Bezirksliga nach sich zieht, hat das Trainerduo aber einen anderen Kandidaten auf dem Zettel: den TV Voerde, der als Gruppensieger in den Entscheidungsspielen am DFV 08 gescheitert war.

Froh gestimmt sind Kalthoff und Kljajic darüber, dass der Kader diesmal deutlich breiter aufgestellt ist. Im Vorjahr zwangen Ausfälle dazu, ehemalige Spieler reaktivieren zu müssen. Andrees Minta (Meiderich 06/95) und Marc von Holst (DJK Vierlinden) bringen Bezirksliga-Erfahrung mit, dazu kommen Tobias Lenzen (Arminia Lirich II), Daniel Rudnizki (FC Sterkrade 72), Nico Römhildt, Lukas Lessmann und Calvin Wilm (alle Hertha Hamborn). Das Ex-Neumühler-Trio wird aber wohl erst einmal zuschauen müssen, da mit dem Nachbarn keine Einigung erzielt wurde. Pech beispielsweise für Wilm: Der frühere Handballtorwart der Wölfe Nordrhein kann damit nicht in den Vierkampf um den Platz zwischen den Pfosten eingreifen.

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