Kickboxen

Große „Samonte-Horde“ reist zur WM nach Österreich

Charlene Kleisa, Nina Lenk, Lio Kemper, Trainerin Kim Samonte, Laura Mitrovic, Samira Kindermann (von links) und ganz vorn Malini Moog reisen zur Kickbox-Weltmeisterschaft in Bregenz.

Charlene Kleisa, Nina Lenk, Lio Kemper, Trainerin Kim Samonte, Laura Mitrovic, Samira Kindermann (von links) und ganz vorn Malini Moog reisen zur Kickbox-Weltmeisterschaft in Bregenz.

Foto: Team Samonte

Duisburg.  Am Samstag machen sich sechs Sportlerinnen und Sportler samt Trainern, Eltern und Großeltern auf die Reise zur Weltmeisterschaft nach Bregenz.

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Kim Samonte ist eine Kampfsportlerin, wie sie im Buche steht. Stets zurückhaltend, bescheiden, dankbar – und dazu noch unglaublich erfolgreich. Die Trainerin und Leiterin der Kampfkunstschule Samonte reist wieder mit sechs jungen Sportlerinnen und Sportlern zur Kickbox-Weltmeisterschaft, die diesmal im österreichischen Bregenz stattfindet. „Am Samstag geht die Reise los“, berichtet die 34-Jährige, die selbst 33 Mal einen WM-Titel gewonnen hat. Die Wettkämpfe beginnen am Dienstag und enden am folgenden Sonntag.

Die Duisburgerin geht verantwortungsvoll in solche Wettkämpfe. „In einem Teammeeting haben wir unseren Kindern und Jugendlichen erklärt, dass man nicht verloren hat, wenn man Zweiter wird. Noch nicht einmal, wenn man Letzter in einem Feld von 15 pro Klasse qualifizierten Sportlern aus der ganzen Welt wird.“ Dennoch steht Samonte mit viel Vertrauen hinter ihren Schützlingen, weiß, was sie im Optimalfall drauf haben.

So geht die elfjährige Samira Kindermann als inzwischen sechsfache Weltmeisterin in Vorarlberg an den Start – diesmal aber „nur“ in zwei Disziplinen. „Wir haben bewusst auf den Leichtkontakt verzichten“, erklärt die Trainerin, sodass Samira im Formen-Freestyle sowie im Sportkarate, auch Pointfighting genannt, antritt. Der Grund: „Samira geht seit diesem Schuljahr zum Gymnasium. Uns war es wichtig, dass es keinen zu großen Druck gibt.“ Was Samonte ihre Sportlern ebenfalls erklärt hat: „Es ist bereits eine tolle Sache, wenn man sich mit den besten der Welt auf diesem Niveau messen kann.“

Viel Herzblut und Einsatz

In der gleichen Alters- aber in jeweils anderen Gewichtsklassen sind erstmals auch Malini Moog und Charlene Kleisa dabei. „Die drei sind richtig gute Freundinnen“, freut sich Samonte, dass die drei gemeinsam zur Weltmeisterschaft reisen können. WM-erfahren sind bereits die 17-jährigen Laura Mitrovic und Nina Lenk. „Da ist sicher einiges möglich“, sagt Samonte über die beiden, die im Sportkarate starten. „Auch hier gibt es keinen Druck, weil die beiden in der Ausbildung stecken beziehungsweise sich aufs Fachabi vorbereiten.“

Sechster im Bunde ist der elfjährige Lio Kemper. Samonte: „Ich bin richtig stolz auf ihn. Es ist toll zu sehen, mit wieviel Herzblut und Einsatz er sich in die Sache reinhängt und nun auch die Qualifikation für die WM geschafft hat.“

Stolz ist Samonte auf die gesamte Gruppe. „Es ist bemerkenswert, dass wir mit den Besten in der Welt mithalten können“, sagt die Trainerin. „Schließlich stehen wir in Konkurrenz zu wirklich guten und großen Studios in Deutschland“, erklärt sie. Zudem freut sie sich über die große „Samonte-Horde“, die die sechs Teilnehmer nach Österreich begleitet. „Die WM ist diesmal mit dem Auto sehr gut erreichbar. Daher sind ganz viele Eltern, Großeltern und Freunde dabei, um das Team zu unterstützen.“ Samonte selbst ist als Trainerin und „Fan“ dabei. Neue Projekte mit ihrer Kampfkunstschule machen einen eigenen Start schwer möglich. „Vielleicht in einem Jahr in der Veteranenklasse“, sagt sie.

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