Frauenfußball

Härling ist derzeit die einzige Torhüterin beim MSV Duisburg

Carolin-Sophie Härling steht dem MSV derzeit als einzige Torhüterin zur Verfügung.

Carolin-Sophie Härling steht dem MSV derzeit als einzige Torhüterin zur Verfügung.

Foto: DANIEL ELKE / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der Zeitpunkt der Rückkehr von Kapitänin Meike Kämper ist ungewiss. Am Samstag testet der MSV bei Regionalligist Borussia Bocholt.

Es klingt auf Anhieb erst einmal unlogisch. „Unsere Trainingseinheiten sind momentan etwas länger als sonst“, sagt Thomas Gerstner, Coach von Frauenfußball-Bundesligist MSV Duisburg. Das ist freilich genau die Reaktion auf die extremen Wetterbedingungen der letzten Tage. Die Zebras legen nämlich deswegen deutlich mehr Verschnauf- und Trinkpausen ein als sonst üblich, um besser mit den Gegebenheiten klarzukommen. „Die Einheiten sind lang, anstrengend, heiß – und dann kühl“, erklärt Gerstner augenzwinkernd. Am Ende geht es nämlich in die am Spielfeldrand aufgestellten großen Wassertonnen.

Auch wenn es am Samstag mit den Temperaturen etwas abwärts gehen soll, wird auch beim zweiten Testspiel des MSV nach dem 27:0 vor zwei Wochen beim Bezirksligisten Niersia Neersen wichtig sein, das eigene Engagement und die Flüssigkeitszufuhr passend zu dosieren. Um 14 Uhr tritt das Gerstner-Team beim Regionalligisten Borussia Bocholt an, der nur knapp in den Aufstiegsspielen den Sprung in die 2. Bundesliga verpasst hat. „Das ist eine Mannschaft, die auf manchen Positionen schon sehr gut besetzt ist“, so Gerstner.

Auch Harsanyova muss zuschauen

Auf den MSV trifft dies – zumindest zahlenmäßig – derzeit nicht zu, was die Torhüterinnen angeht. Die Nachwuchskräfte Ena Mahmutovic und Carolin Harti sind im Urlaub, so dass Caro Härling allein auf weiter Flur ist. Die Rückkehr der am Knie verletzten Kapitänin Meike Kämper zieht sich nämlich weiter hin. „Sie betreibt derzeit Muskelaufbau und wird in der nächsten Woche wohl mal auf den Platz kommen, um ein paar Bälle zu fangen“, sagt Thomas Gerstner. Lucia Harsanyova muss nach ihrer Innenbanddehnung auch noch zuschauen.

Gute Nachrichten kamen aus Neuseeland: Meikayla Moore schickte ein WhatsApp-Video, auf dem zu sehen ist, wie sie ihre Gehhilfen wegwirft. Nach ihrem Achillessehnenriss muss die Defensivspielerin aber weiterhin einen Spezialstiefel tragen.

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