Landesliga

Hamborn 07 kann dem FSV Duisburg im Aufstiegskampf helfen

Das Hinspiel in Hiesfeld verlor Hamborn 07 – hier mit Raffael Schütz (links) – 1:3. Im Rückspiel wollen die Löwen erfolgreicher spielen.

Das Hinspiel in Hiesfeld verlor Hamborn 07 – hier mit Raffael Schütz (links) – 1:3. Im Rückspiel wollen die Löwen erfolgreicher spielen.

Foto: Jochen Emde/Funke Foto Services / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Hamborn 07 trifft am Sonntag auf Spitzenreiter TV Jahn Hiesfeld. Von einem Erfolg der Pomp-Elf kann auch der Nachbar profitieren.

Der Spitzenreiter kommt: Hamborn 07, als einziges der vier Duisburger Teams in der Fußball-Landesliga am Sonntag auf eigenem Platz gefordert, bekommt es mit dem TV Jahn Hiesfeld zu tun und könnte schon mit einem Teilerfolg dem Nachbarn FSV Duisburg helfen, Boden auf die Dinslakener gutzumachen. Das Team von der Warbruckstraße, das seinerseits in Mintard antritt, weist als Zweiter momentan fünf Punkte Rückstand zum Tabellenführer auf.

Hamborn 07 – TV Jahn Hiesfeld (So., 15 Uhr): Die Aussicht, es mit dem vermeintlich stärksten Team der Gruppe zu tun zu bekommen, schreckt Löwen-Trainer Michael Pomp nicht – im Gegenteil: „Ich finde das geil. Etwas Schöneres kann es für uns doch gar nicht geben, da können die Hiesfelder mal zeigen, was sie können.“ Seine eigene Mannschaft sieht er ohne Druck in dieses Duell mit dem nördlichen Nachbarn gehen – der liegt für Pomp klar bei den Veilchen: „Denen reicht ein Unentschieden hier nicht.“

Gegenüber der Vorwoche, als „Sabine“ den Spielbetrieb am Niederrhein lahmlegte, hat sich die Personalsituation leicht verbessert. Bis auf die Langzeitausfälle Erkut Ay und Maik Goralski, die beide das Spiel gegen ihren Ex-Klub verpassen, sind alle Löwen an Bord.

SV Wermelskirchen – SV Genc Osman Duisburg (So., 15 Uhr): Genc-Trainer Ilyas Basol geht mit einer offenen Rechnung in das erste Punktspiel des Jahres: „Wir konnten Wermelskirchen im Hinspiel nicht besiegen. Das wollen wir jetzt nachholen. Im August hatte es ein 3:3 gegeben, nachdem Genc mit 0:3 hinten gelegen hatte. Auch deshalb sagt Basol: „Wir müssen den Gegner sehr ernst nehmen.“

Defensivspieler Salih Altin fällt mit einem Muskelfaserriss weiter aus. Mittelfeldspieler Justin Bock konnte in dieser Woche nicht trainieren, erhielt aber für das Spiel am Sonntag grünes Licht. Basol blickt auf eine insgesamt gute Trainingswoche zurück. Die Neumühler scharren mit den Hufen. Basol: „Die Pause war jetzt lang genug. Es wird Zeit, dass es losgeht.“

Blau-Weiß Mintard – FSV Duisburg (So., 15.15 Uhr): Mit einer Woche Verspätung erlebt Thomas Cvetkovic als Vertreter von Chefcoach Markus Kowalczyk (Reha nach Knie-Operation) sein Debüt an der Seitenlinie des FSV – und das an alter Wirkungsstätte: „Ich habe in Mintard gespielt, war Jugendtrainer und ein halbes Jahr auch Trainer der ersten Mannschaft.“ Naturgemäß müssen aber nostalgische Gefühle am Sonntag in den Hintergrund treten – da zählen nur die Punkte. Der Co-Trainer, der stets in Telefonkontakt mit Markus Kowalzyk steht, ist sicher: „Wir können uns nur selbst schlagen. Wenn die Mannschaft ihr Leistungsvermögen abruft, gehe ich von einem Sieg aus.“ Auszufallen droht lediglich Innenverteidiger Emir Alic, der sich im Training eine Verletzung zugezogen hat.

SpVgg Steele 03/09 – Duisburger SV 1900 (So., 15.15 Uhr): Vor acht Tagen war Julien Schneider auf der Suche nach Zeit. Weil so viele Spieler während der Wintervorbereitung verletzungsbedingt gefehlt hatten, „wären noch ein, zwei Wochen Pause gut gewesen“, sagte der Trainer des DSV 1900 seinerzeit. Orkantief „Sabine“ tat ihm diesen Gefallen. Zwar stehen immer noch vier beziehungsweise fünf Spieler auf der Ausfallliste, doch Berkay Basri Ersöz, Bünyamin Sari, Henning Hopf und Sven Frank sowie möglicherweise auch Enes Bayram stehen zumindest wieder im Kader.

„Diese Extrawoche hat uns gut getan“, sagt Schneider. „Wir sind noch nicht komplett, aber andere Vereine haben auch Probleme.“ Ein Sieg beim Schlusslicht wäre sicher Gold wert. „Allerdings darf man Steele alleine schon aufgrund von Torjäger Daniel Schröder, der 17 Mal getroffen hat, und Kapitän Burak Bahadir, der für starke Standards bekannt ist, nicht unterschätzen.“ Der DSV hat zudem nun doch noch einen Neuzugang, „der allerdings schon mit Blick auf den Sommer verpflichtet worden ist“, so Schneider. Aufgrund der internationalen Wechselsperre wird der Japaner Keita Taguchi (23) den Wanheimerortern nämlich erst in rund einem Monat zur Verfügung stehen. Der Mittelfeldspieler hatte beim DSV vorgespielt und einen starken Eindruck hinterlassen.

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