Fußball

Hamborn 07 und Verfolger Dingden sind auswärts gefordert

Die Torjägerqualitäten von Tim Keinert (links) sind am Samstag beim Hamborner Gastspiel in Oberhausen wieder gefragt.

Die Torjägerqualitäten von Tim Keinert (links) sind am Samstag beim Hamborner Gastspiel in Oberhausen wieder gefragt.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

In der Fußball-Bezirksliga steht der vorletzte Spieltag an. Der Spitzenreiter aus Duisburg muss schon am Samstag in Oberhausen ran.

In der Fußball-Bezirksliga muss das Spitzenduo am vorletzten Spieltag unangenehme Auswärtsaufgaben lösen. Spitzenreiter Hamborn 07 spielt bereits am Samstag beim offensivstarken SC 20 Oberhausen, der Tabellenzweite Blau-Weiß Dingden tritt am Sonntag beim VfB Homberg II an. Meiderich 06/95 muss das Derby gegen Viktoria Buchholz gewinnen, um die Chance auf die Abstiegsrelegation zu wahren.

SC 20 Oberhausen – Hamborn 07 (Samstag, 18 Uhr): Im Duell mit dem Tabellensiebten besteht für den Spitzenreiter nochmal erhöhte Stolpergefahr. „Oberhausen hat eine außergewöhnlich gute Offensive, die jederzeit in der Lage ist, ein Spiel zu entscheiden“, weiß 07-Coach Michael Pomp um das Risikopotenzial. Toptorjäger des SCO ist David Möllmann (bislang 23 Treffer), auch Marcel Brenne, David Fojcik und Spielertrainer Ümit Ertural haben schon zweistellig getroffen. „Gegen Meiderich war unsere Leistung erschreckend schwach. Das darf sich in Oberhausen nicht wiederholen“, appelliert Pomp. Riccardo Nitto fehlt den Hambornern.

VfB Homberg II – Blau-Weiß Dingden (Sonntag, 15 Uhr): Sunay Acar zollt dem Tabellenzweiten großen Respekt. „Was sie in dieser Saison leisten, ist wirklich klasse“, meint Hombergs Coach: „Aber das ändert nichts daran, dass wir auch dieses Spiel gewinnen wollen.“ Im Hinspiel war der VfB drauf und dran, Dingden ein Schnippchen zu schlagen. „Wir waren die bessere Mannschaft und haben durch ein Abseitstor kurz vor Schluss verloren“, erinnert sich Acar. Fraglich ist der Einsatz von Gabriel Preuß. Der Mittelfeldspieler laboriert an einer Zerrung im linken Oberschenkel.

Meiderich 06/95 – Viktoria Buchholz (Sonntag, 15.30 Uhr): Für Meiderich geht es um alles, für Buchholz um nichts. „Wir müssen gewinnen und hoffen, dass Lirich bei Dinslaken 09 nicht gewinnt“, bringt 06/95-Trainer Harald Schüffeln die Ausgangslage im Kampf um den Relegationsplatz auf den Punkt. Die Gäste können hingegen druckbefreit antreten, durch das 6:1 gegen den VfB Bottrop ist ihnen der dritte Platz nicht mehr zu nehmen. „Mag sein, dass es für uns auf dem Papier um nichts mehr geht. Aber ich erwarte von meiner Mannschaft, dass sie keinen Deut nachlässt und auch in Meiderich unbedingt gewinnen will“, nimmt Viktoria-Coach Maik Sauer seine Schützlinge in die Pflicht.

RWS Lohberg – DJK Vierlinden (Sonntag, 15.15 Uhr): Gegen das abgeschlagene Schlusslicht wird Jens Dowedeit das DJK-Tor hüten. Der Co-Trainer rückt anstelle von Sandro Janssen zwischen die Pfosten, der sich am Dienstag im Training verletzte. „Er hat sich den Ringfinger ausgerenkt, dabei die Bänder gerissen und wird sechs bis acht Wochen ausfallen“, erklärt Almir Duric. Vierlindens Cheftrainer muss bei der Bewältigung der Pflichtaufgabe zudem ohne Edis Fazljija, Marian Ziehlke, Grischa Behrend, David Schulz (alle beruflich verhindert) und Nikola Koncic (privat verhindert) auskommen. „Es gibt keinen Grund, die Zügel schleifen zu lassen. Wir bereiten uns auf das Spiel vor wie auf jedes andere“, so Duric.

SV 08/29 Friedrichsfeld – TuS Mündelheim (Sonntag, 15 Uhr): Der Abstieg ist besiegelt, locker austrudeln lassen will TuS-Trainer Frank Krüll die Saison aber nicht: „Wir wollen noch ein Spiel gewinnen.“ Gegen den Tabellenvierten wird Krüll verstärkt Spieler einsetzen, die zuletzt wenig zum Zuge gekommen sind.

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