Fußball-Oberliga

Homberg siegt 4:2, der FSV putzt Hiesfeld mit 7:3

Tor für Homberg gegen Schonnebeck: Danny Rankl (links) zieht zum 1:0 ab.

Tor für Homberg gegen Schonnebeck: Danny Rankl (links) zieht zum 1:0 ab.

Foto: Mark Bohla

Duisburg.   Der Gründonnerstag in der Fußball-Oberliga war torreich. Der VfB Homberg schlug Schonnebeck mit 4:2, FSV Duisburg demontierte Hiesfeld mit 7:3.

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In der Fußball-Oberliga ist der VfB Homberg am Donnerstagabend der Meisterschaft und dem Aufstieg in die Regionalliga wieder ein Stück nähergekommen. Die Elf von Trainer Stefan Janßen setzte sich gegen die Spielvereinigung Schonnebeck vor 400 Zuschauern mit 4:2 (2:0) durch. Schlusslicht FSV Duisburg legte gegen den abstiegsbedrohten TV Jahn Hiesfeld beim 7:3 (3:2)-Heimerfolg eine beeindruckende Vorstellung hin.

In Homberg taten sich die Gastgeber gegen offensivfreudige Essener 20 Minuten schwer. Der Führungstreffer von Danny Rankl für den VfB war dann der Brustlöser. Rankel luchste Verteidiger Simon Ogrzall am Essener Strafraum den Ball ab und verwandelte zum 1:0.

Nur 13 Minuten später stand es dann schon 2:0. Metin Kücükarslan stand am hinteren Gäste-Pfosten richtig und köpfte eine Nowitzki-Fußverlängerung nach einer Ecke zum zweiten Treffer ein.

Nach der Pause wurde dann das Hinspielergebnis angepeilt. Ferdi Acar mit einem Schlenzer markierte das dritte Homberger Tor (52.), die auf Gästeseite eingewechselten Luka Bosnjak und Marius Müller (als Vorlagengeber) sorgten für das 1:3 (64.). Dann war wieder Homberg dran. Dennis Wibbe traf die Latte (70.), Danny Rankl nur den Pfosten (76.), ehe das 4:1 fiel. Wibbe versenkte die Kugel im Anschluss an einen Freistoß nach einem Gestochere (82.). Müller verkürzte drei Minuten vor dem Ende noch für die Essener zum 2:4.

Auf dem Kunstrasen an der Warbruckstraße entwickelte sich parallel ein unerwartet spektakuläres Match zwischen dem FSV Duisburg und Jahn Hiesfeld. Drei Sonntagsschüsse am Gründonnerstag bescherten den Gastgebern die 3:2-Pausenführung. Ismail Öztürk traf per 25-Meter-Volleyschuss zum 1:1 (10. Min.), Muhammet Karpuz versenkte einen Freistoß aus 20 Metern in der linken oberen Jahn-Torecke zum 2:2 (34.). Und dann vollstreckte Marvin Matten einen weiten Diagonalball von Meik Kuta, wieder in den linken Torwinkel, zum 3:2 (37.).

Hiesfeld glich zwar in der 66. Minute noch einmal aus. Dann kam der furiose Schluss-Spurt des FSV mit vier Treffern in 17 Spielminuten: Emir Alic köpfte eine Ecke zum 4:3 ein (70.), Muhammet Karpuz versenkte einen Foulelfmeter (76.), Güngör Kaya nutzte einen Konter (85.), Dennis Abrosimov (87.) brauchte die freundliche Mithilfe von Jahn-Keeper Marian Ograjensik zum 7:3 - der Großteil der 150 Zuschauer war entzückt.

Nach dem 3:5 waren die Hiesfelder Zuschauer schon auf dem Heimweg. „Das war ein Offenbarungseid unsererseits. Ich nehme eine ganze Schubkarre an Enttäuschung mit“, erklärte Hiesfelds Teammanager Thomas Drotboom.

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