Fußball

Im neuen Jahr geht es für den MSV an einem Dienstag los

Im Hinspiel trennten sich der MSV und der VfL Bochum 1:1. Hier duellieren sich MSV-Innenverteidiger Gerrit Nauber (rechts) und Robbie Kruse.

Foto: Udo Kreikenbohm

Im Hinspiel trennten sich der MSV und der VfL Bochum 1:1. Hier duellieren sich MSV-Innenverteidiger Gerrit Nauber (rechts) und Robbie Kruse. Foto: Udo Kreikenbohm

Duisburg.  Die Spieltage 17 bis 22 sind terminiert worden. Hinrunde endet sonntags bei St. Pauli. Christian Gartner darf bei den Zebras mittrainieren.

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Am besten nicht mehr zu Hause antreten? In den vergangenen Tagen wurde bei den Anhängern augenzwinkernd darüber diskutiert, dass der MSV Duisburg doch am besten in der 2. Fußball-Bundesliga künftig auf sein Heimrecht verzichten und alle Spiele auswärts austragen sollte. Zur eher geringen Überraschung haben die Zebras aber offenbar keinen entsprechenden Antrag eingereicht, wie die nun offiziell von der Deutschen Fußball-Liga terminierten Spieltage 17 bis 22 zeigen, an denen der MSV dreimal in der heimischen Schauinsland-Reisen-Arena antreten wird.

Die Hinrunde der Saison 2017/18 endet an einem Sonntag. Am 10. Dezember um 13.30 Uhr ist das Team von Trainer Ilia Gruev am Millerntor beim FC St. Pauli zu Gast. Schon eine Woche später geht es mit der Rückrunde los: Am Sonntag, 17. Dezember, wird der MSV ab 13.30 Uhr versuchen, sich auf eigenem Rasen für die Auftaktniederlage bei Dynamo Dresden zu revanchieren.

Samstags Heimspiele gegen Heidenheim und Bielefeld

Das Jahr 2018 beginnt für die Zweitligisten mit einem Wochenspieltag. Der MSV wird am Dienstag, 23. Januar, um 18.30 Uhr mit dem Revierderby beim VfL Bochum loslegen; das Hinspiel endete 1:1. Zu Hause geht es dann jeweils samstags um 13 Uhr weiter: am 27. Januar gegen den 1. FC Heidenheim und am 10. Februar gegen Arminia Bielefeld. Dazwischen geht es am Sonntag, 3. Februar, ans Böllenfalltor zum SV Darmstadt 98. Anstoß ist um 13.30 Uhr.

Der 23-jährige Christian Gartner trainiert in den kommenden Wochen beim MSV Duisburg mit. Der gebürtige Österreicher, der sich im zentralen Mittelfeld am Wohlsten fühlt, war zuletzt für Fortuna Düsseldorf am Ball.

Gartner, seit 2013 ein Fortune, bekam dort keinen Vertrag für die laufende Saison. Er habe gebeten, sich in der Trainingsgruppe der Zebras fit halten zu können. Dem Wunsch habe man entsprochen, hieß es beim MSV. Pressesprecher Martin Haltermann betonte ausdrücklich, dass es sich nicht um ein Probetraining handele und dass an eine Verpflichtung keineswegs gedacht sei.

Freilich, das darf man nun schon vermuten: Trainer Ilia Gruev wird den Rechtsfuß mit Wohnsitz in der Nachbarschaft nicht allein aus lauter Nächstenliebe mittrainieren lassen. Immerhin, der Coach hat bereits Thomas Bröker und Baris Özbek als Mitläufer auf dem Trainingsplatz. Und auch das scheint nicht vom Himmel geholt: Gartner wird die Gelegenheit zum Schaulaufen nutzen. Er galt als großes Talent, hatte aber enormes Verletzungspech und konnte sich in Düsseldorf nie durchsetzen.

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