Leichtathletik

Joshua Offergeld von Eintracht Duisburg gewinnt NRW-Titel

Joshua Offergeld von Eintracht Duisburg lief allen davon.

Joshua Offergeld von Eintracht Duisburg lief allen davon.

Foto: Eintracht Duisburg

Duisburg.  Joshua Offergeld von Eintracht Duisburg präsentierte sich bei der NRW-Meisterschaft in blendener Verfassung und belohnte sich mit dem Titel.

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Drei Wochen nach seinem Titelgewinn auf der 200-Meter-Strecke (22,38 Sekunden) bei den Nordrheinmeisterschaften in Mönchengladbach, stellte sich Joshua Offergeld von Eintracht Duisburg in der männliche Jugend U 20 nun bei den NRW-Meisterschaften der Konkurrenz über die 400-Meter-Distanz.

Die klassische 400 Meter-Stadionrunde, geliebt und gehasst von jedem Sprinter, erschien durch die hohen Temperaturen noch kräftezehrender zu sein. In Duisburger Leichtathletik-Stadion ging der Eintrachtler mit der schnellsten Meldezeit in die Startblöcke. Mit einer Zwischenzeit nach Plan stürmte Offergeld in der zweiten Kurve an seinen Gegnern vorbei und bog mit einem großen Vorsprung auf die Zielgerade ein. Kämpfend brachte er den Vorsprung über die Ziellinie und gewann das Meisterschaftsrennen in 49,98 Sekunden.

In vier Wochen in Ulm

Neben dem Titel des NRW-Meisters unterbot der Nachwuchssprinter die Qualifikationsnorm für die Deutschen Jugendmeisterschaften in Ulm. In vier Wochen wird er sich dort mit den besten Jugendsprintern Deutschlands messen. Im Vorfeld wird Offergeld noch einen Wettkampf über die Unterdistanz (200 Meter) absolvieren, um weiter an der Form für Ulm zu feilen.

Ebenfalls an den Start ging Helen Siepmann in der Altersklasse W 15. Die junge Eintrachtlerin hatte bereits zuvor die Normen über 100 und 300 Meter für die Deutschen Meisterschaften der U 16 Anfang Juli in Bremen erfüllt. Nun legte sie den Fokus auf die 300-Meter-Distanz. Allerdings hatte sie sich zuvor einen Bluterguss in der Wade zugezogen, sodass der Start auf der Kippe stand. Mit entsprechender Trainingspause konnte Siepmann dennoch an den Start gehen. Mit der Verletzung im Hinterkopf und doch noch vorhandenen Schmerzen in der Wade ging Siepmann das Rennen nicht im gewohnten Tempo an und konnte den daraus resultierenden Rückstand nicht mehr ganz aufholen. Am Ende reichte es aber für einen vierten Platz in 42,51 Sekunden.

Nun wirft Helen Siepmann den Blick nach vorne. In knapp eineinhalb Wochen wird sie die Farben der Eintracht auf nationaler Ebene gegen die bundesweite Konkurrenz vertreten.

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