Wakeboard

Max Milde hängt diesmal alle Konkurrenten ab und holt Gold

 Der erfolgreiche Wakeboarder Max Milde.

 Der erfolgreiche Wakeboarder Max Milde.

Foto: Milde

Duisburg.  Der 17-jährige Wakeboarder aus Duisburg-Rumeln hat in Polen die Europa- und Afrikameisterschaft gewonnen. Die Konkurrenz konnte nur staunen.

Max Milde hat noch einmal einen drauf gesetzt. Der 17-jährige Rumelner, der schon seit Jahren als Wakeboarder rund um den Erdball Erfolge feiert, hatte bereits 2018 bei den Europa- und Afrikameisterschaften in Mailand geradezu sensationell den zweiten Platz in der „Königsklasse“ Open Men belegt und war damit der jüngste Teilnehmer gewesen, der jemals in dieser Klasse das Podium erreicht hatte. Jetzt ist er noch eine Stufe weiter nach oben geklettert: Im polnischen Stawiki war Max Milde bei den kombinierten europäischen und afrikanischen Titelkämpfen nicht mehr zu schlagen und holte sich die Goldmedaille.

Naturgemäß war der Schüler des Rumelner Albert-Einstein-Gymnasiums auch bei dieser Meisterschaft noch immer einer der jüngsten Teilnehmer in seiner Klasse. Insgesamt nahmen an den Titelkämpfen 70 Aktive aus 18 Ländern teil, davon starteten 28 in der Klasse Open Men. Bei sehr gutem Sommerwetter überstand der junge Duisburger sowohl die Qualifikation als auch das Halbfinale und schaffte damit den Sprung ins sechsköpfige Finale.

Heftiges Gewitter vor dem Start

Die Teilnehmer hatten nun aber mit einem Wetterumschwung zu kämpfen, denn pünktlich zum geplanten Start setzte ein heftiges Gewitter ein, das zwei Stunden andauerte. Nun galt es, die Spannung aufrecht zu erhalten. Sofort, als Aussicht auf Aufheiterung bestand, begann das Team um Max Milde mit dem erneuten Aufwärmprogramm. Als es dann losging, legten die Konkurrenten mit sehr guten Leistungen hohe Punktzahlen vor. Milde startete als Letzter der Finalgruppe und sorgte für staunende Gesichter bei den Mitbewerbern. Bereits beim ersten seiner zwei Starts lieferte er den besten Lauf seiner noch jungen Karriere ab und übernahm die Führung. Im zweiten Durchgang ließ er dann auch nichts mehr anbrennen und verwies die Konkurrenten auf die Plätze. Sam de Haan aus den Niederlanden wurde Zweiter, Guy Firer aus Israel Dritter.

Als der Sieg feststand, war der Jubel groß: Zusammen mit den Teamkollegen sprang Max Milde erst einmal ins Wasser, zumal auch klar war, dass das Mannschaftsgold ebenfalls an Deutschland ging. „Ich hatte ein Supergefühl nach meinem ersten Lauf. Ich wusste, das kann sogar für den ersten Platz reichen, und als es dann wirklich so weit war, war ich echt happy. Obendrein dann noch Gold mit dem Team – der Tag war mehr als perfekt!“, freute sich der Rumelner.

Die nächsten Herausforderungen warten schon auf Max Milde. In diesem Jahr stehen noch die Deutschen Meisterschaften in der Blauen Lagune in Wachtendonk – hier ist er Titelverteidiger – sowie die Junioren-Europameisterschaft in Beckum auf dem Programm.

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