Frauenfußball

MSV Duisburg erwartet im Kellerduell den 1. FC Köln

Keeperin Lena Nuding trifft am Sonntag auf ihren Ex-Verein.

Foto: Tanja Pickartz

Keeperin Lena Nuding trifft am Sonntag auf ihren Ex-Verein. Foto: Tanja Pickartz

Duisburg.  Die Zebras haben noch keinen Punkt auf dem Konto, die Domstädterinnen drei. Kreuzbandriss von Debitzki trifft die Duisburgerinnen hart.

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Nein, entscheiden wird sich am Sonntag nichts. Dafür ist es nach wie vor viel zu früh in der Saison der Frauenfußball-Bundesliga – und selbst eine Niederlage würde für den MSV Duisburg noch lange nicht den sicheren Abstieg bedeuten. Dass es aber zumindest suboptimal wäre, gegen den 1. FC Köln als direkten Konkurrenten im Tabellenkeller leer auszugehen und weiterhin keinen eigenen Punkt auf den Konto zu haben – auf diese Darstellungsweise mochte sich dann auch MSV-Trainer Christian Franz-Pohlmann einlassen. Freilich will er sich mit solchen Szenarien auch gar nicht so recht befassen. Seine Ansage für das Duell mit dem Aufsteiger (14 Uhr, PCC-Stadion) lautet daher: „Wir haben einen guten Plan und wollen ihn mit Leben füllen.“

Bis vor einer Woche war auch das Punktekonto der Kölnerinnen noch leer. Dann gab’s das Aufeinandertreffen mit dem USV Jena, der es zuvor auf einen mageren Zähler brachte und sich in der Domstadt mit 0:1 geschlagen geben musste. Das heißt: Der FC nimmt mit drei Punkten aktuell den rettenden zehnten Platz ein. Da könnte am Sonntagnachmittag wiederum der MSV stehen, falls es mit dem ersehnten ersten Dreier klappen sollte.

Trainer glaubt: „Werden mehr Ballbesitz haben“

Christian Franz-Pohlmann weiß, dass eine andere Herausforderung wartet als beispielsweise zuletzt in München, wo sich sein Team als Außenseiter beim 1:3 bravourös schlug: „Wir werden sicherlich mehr Ballbesitz haben. Aber andererseits kann auch Köln nach dem eigenen Sieg sehr selbstbewusst auftreten.“

An der Moral der Zebras hat in dieser Woche die Verletzungsmisere geknabbert. Mit Julia Debitzki fällt nach Meike Kämper und Lisa Makas schon die dritte Spielerin wegen eines Kreuzbandrisses lange aus – ausgerechnet, nachdem sie in München bei ihrem Comeback in der Startelf stark aufgetreten war. Christian Franz-Pohlmann will aber nicht jammern, sondern geht davon aus, dass seine verbleibenden Kickerinnen alles in die Waagschale werfen werden, um die Null aus der Punktespalte zu befördern.

Etwas hinderlich könnte dabei sein, dass der Einsatz von Steffi Weichelt und Marina Himmighofen, die in München erkrankt passen mussten, erneut gefährdet ist. Als Alternative bietet sich derweil nach guten Leistungen in der Niederrheinliga-Reserve die Ex-Bielefelderin Symela Ciesielska an.

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