Frauenfußball

MSV Duisburg gewinnt das Testspiel in Bocholt mühelos

Kristina Maksuti (links) setzte den Schlusspunkt.

Kristina Maksuti (links) setzte den Schlusspunkt.

Foto: firo Sportphoto / Volker Nagraszus / firo Sportphoto

Duisburg.  Der Bundesligist setzt sich bei Regionalligist Borussia Bocholt mit 6:1 durch. Trainer Thomas Gerstner testet Varianten in der Defensive.

Drei Wochen vor dem Saisonstart beim 1. FC Köln ist Thomas Gerstner, Trainer von Frauenfußball-Bundesligist MSV Duisburg, naturgemäß noch in der Probierphase. Das zeigte sich nun auch im zweiten Testspiel der Zebras beim knapp am Zweitliga-Aufstieg gescheiterten Regionalligisten Borussia Bocholt. Die Gäste, die sich ungefährdet mit 6:1 (3:1) durchsetzten, absolvierten beide Halbzeiten mit unterschiedlichen taktischen Aufstellungen.

Vor der Pause schickte Thomas Gerstner eine 3-5-2-Formation auf den Platz, in der Claire O’Riordan mit den Neuzugängen Isabel Hochstein und Vanessa Fürst die defensive Dreierkette bildete. Ein einmaliges Experiment soll das nicht gewesen sein, wie der Coach ausführte: „Wir wollen für die kommende Saison flexibler sein, was die Grundordnung angeht. Von daher war es eher ein Test als ein Experiment.“ Sein Zwischenfazit: „Okay, aber verbesserungsfähig.“

Sechs Tore, sechs Torschützinnen

Der zwischenzeitliche Ausgleich in der zwölften Minute war nicht dieser Variante geschuldet, sondern entsprang einem 30-Meter-Schuss und einem individuellen Fehler. Zuvor hatte Hailai Arghandiwal zum 1:0 getroffen (5.), bis zur Pause legten Laura Radke (13.) und Nina Lange (26.) nach. Im zweiten Durchgang – nun agierte der MSV im bewährten 4-5-1 – erhöhten Lisa Makas (51.), Narjiss Ahamad (54.) und Kristina Maksuti (67.).

„Spielerische Ansätze waren da, aber oftmals fehlte die Leichtigkeit. Bei diesem Wetter eine ordentliche Vorstellung ohne großen Glanz“, befand Thomas Gerstner.

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