Rhein-Ruhr-Marathon

Nikki Johnstone läuft beim Duisburger Home-Run voran

Nikki Johnstone gewann im vergangenen Jahr zum zweiten Mal den Rhein-Ruhr-Marathon. Wegen der Corona-Pandemie fällt der Lauf in diesem Jahr aus. Stattdessen bietet der Stadtsportbund einen Home-Run an. Der Schotte ist das Gesicht der Werbekampagne.

Nikki Johnstone gewann im vergangenen Jahr zum zweiten Mal den Rhein-Ruhr-Marathon. Wegen der Corona-Pandemie fällt der Lauf in diesem Jahr aus. Stattdessen bietet der Stadtsportbund einen Home-Run an. Der Schotte ist das Gesicht der Werbekampagne.

Foto: Jörg Schimmel / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Der zweifache Sieger des Duisburger Laufes unterstützt das Alternativ-Angebot des Stadtsportbundes. Am Donnerstag öffnet wieder das Meldeportal.

Nikki Johnstone startet beim #RRMHomeRun. Der zweimalige Gewinner des Rhein-Ruhr-Marathons wollte am 7. Juni aller guten Dinge drei sein lassen. Daraus wird nun bekanntlich nichts. Jetzt unterstützt der in Düsseldorf lebende Schotte die virtuelle Alternative zum 37. Rhein-Ruhr-Marathon. Er wird zum Bannerträger für die Aktion.

Das Duisburg-Rennen musste der veranstaltende Stadtsportbund aufgrund der Corona-Krise absagen. Im Internet-Netzwerk Facebook hat Nikki Johnstone das Werbe-Banner des RRMHomeRuns jetzt als Titelbild. Auf welcher Seite man sich befindet, sieht man trotzdem: Das Banner zeigt den Dauerläufer und Vielfachsieger.

Bereits seit dem letzten Freitag können sich die bereits für den Rhein-Ruhr-Marathon gemeldeten Teilnehmer für den RRMHomeRun registrieren oder aber auch abmelden, um somit die Startgebühren zurück zu erhalten. Dazu haben alle Teilnehmer einen entsprechenden Zugangslink bekommen. Wer noch nicht gemeldet hat und mit seinem Start die Marathon-Macher unterstützen will, kann sich jetzt noch für 30 Euro für seinen ganz persönlichen Duisburg-Lauf am Sonntag, 7. Juni, anmelden.

T-Shirt, Urkunde und Medaille

Heute öffnet wieder das Meldeportal im Internet, diesmal für den #RRMHomeRun. Der Stadtsportbund stellt im Gesamtpaket dafür eine Startnummer zur Verfügung, die online verschickt wird, sowie für jeden, der seinen Lauf dokumentiert, ein eigens gebrandetes Finisher-Shirt, die Finisher-Medaille und eine Teilnehmer-Urkunde. Die Aktion dient auch dazu, den finanziellen Schaden für die Organisatoren möglichst gering zu halten und damit die Zukunft des Rhein-Ruhr-Marathons zu sichern. Die Absage verursacht Kosten in Höhe von etwa 100.000 Euro.

Uwe Busch, Geschäftsführer beim Stadtsportbund, hat deshalb mit seinem Team die Idee zu dem virtuellen Lauf entwickelt. „Wir wollen den Läuferinnen und Läufer, die ihre Startgebühr nicht zurückfordern, eine interessante Alternative bieten“, sagt Busch.

Solidaritätsbeitrag

Die Idee kommt gut an. Nikki Johnstone sagte sofort zu, sich für den Home-Run als Werbeträger zu engagieren. „Viele andere Läuferinnen und Läufer haben ebenfalls bereits gesagt, dass sie mitmachen“, berichtet Uwe Busch über die Reaktionen.

Erfreulich ist für den Geschäftsführer des Stadtsportbundes ebenfalls: „Nicht wenige, die bereits eine Startnummer geordert haben, verzichten auf die Rückerstattung der Gebühren. Sie verstehen dies als Solidaritätsbeitrag. Dafür bedanken wir uns.“

Alle Informationen zum #RRMHomerun und zu den Verrechnungsmöglichkeiten bereits gezahlter Startgebühren sind im Internet auf der Seite www.rhein-ruhr-marathon.de zu finden.

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