Kanu

Nordkorea feiert Debüt beim Kanu-Weltcup in Duisburg

Vom 31. Mai bis zum 2. Juni trifft sich die internationale Kanu-Familie in Duisburg. 62 Nationen haben bereits für den Welt-Cup auf der Regattabahn gemeldet.

Vom 31. Mai bis zum 2. Juni trifft sich die internationale Kanu-Familie in Duisburg. 62 Nationen haben bereits für den Welt-Cup auf der Regattabahn gemeldet.

Foto: Lars Heidrich

Duisburg.   Für den Weltcup in Duisburg vom 31. Mai bis zum 2. Juni haben sich bislang 62 Nationen angemeldet. Nordkorea ist mit zwei Frauen dabei.

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Der ICF-Canoe-Sprint-World-Cup in Duisburg wirkt weltweit anziehend: Bereits 62 Nationen haben für die Regatta auf der Wedau-Bahn vom 31. Mai bis 2. Juni gemeldet. Inzwischen steht fest: Nordkorea geht zum ersten Mal in Duisburg aufs Wasser. Die beiden Frauen Haeng Bok Ko und Su Rim O sind beim Weltcup am Start und haben auch ein Visum für die Einreise nach Deutschland.

Aussichten auf Goldmedaillen haben die beiden Duisburg-Debütantinnen nicht. Im Kreis der großen Kanu-Nationen aufs Wasser zu gehen, lohnt dennoch die weite Anreise. Das gilt übrigens auch für die Zuschauer: Der Eintritt an den drei Wettkampftagen ist frei.

Irland meldete sich am Dienstag

Nahezu täglich erreichen das Meldebüro Nachrichten von den nationalen Verbänden. Noch am Dienstag kam eine Mail aus Irland mit dem Hinweis: „Wir sind mit sechs Personen dabei.“ Die Nationenliste reicht inzwischen von A wie Ägypten, Aserbaidschan und Australien bis Z wie Zypern. Den zweiten Weltcup der Saison nutzen auch die großen Nationen wie Deutschland, Ungarn, Polen oder Tschechien als Standortbestimmung.

Jürgen Joachim, Präsident des Kanu-Regatta-Vereins, der die Regatta ehrenamtlich organisiert, freut sich über den Zuspruch. „Wir werden uns gegenüber dem Vorjahr deutlich steigern, was das Meldeergebnis angeht. 2018 waren 52 Nationen am Start. Jetzt sind wir schon mehr 60.“ Für Jürgen Joachim steht fest: „Duisburg ist in der Welt des Kanurennsports einer der Top-Standorte. Die Elite des Sports nutzt die fairen Bedingungen der Bahn, um sich im Vergleich mit der Konkurrenz zu orientieren. Wer in der Saison noch was vor hat, darf die Regatta bei uns nicht verpassen.“

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