Judo

PSV Duisburg lädt wieder zu seinem internationalen Turnier

Viel los in der Walter-Schädlich-Halle: Auch am kommenden Wochenende wird sich dieses Bild wieder beim Turnier des PSV bieten.

Viel los in der Walter-Schädlich-Halle: Auch am kommenden Wochenende wird sich dieses Bild wieder beim Turnier des PSV bieten.

Foto: Fabian Strauch

Duisburg.   Am Samstag sind wieder hoffnungsvolle Talente in der Hamborner Walter-Schädlich-Halle zu Gast. Gäste kommen unter anderem aus Großbritannien.

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Bereits zum 21. Mal empfängt die Judoabteilung des PSV Duisburg am kommenden Samstag, 6. April, den Nachwuchs der männlichen Jugend unter 16 Jahren aus Großbritannien, den Niederlanden, Belgien und ganz Deutschland zum Kräftevergleich. Zum vierten Mal in Folge ist die Walter-Schädlich-Halle in Hamborn Austragungsort des offiziellen Sichtungsturniers des Deutschen Judo-Bundes. Auf sechs Kampfflächen wird in zehn Gewichtsklassen um Medaillen und Platzierungen gekämpft. Zur Sichtung reist DJB-Trainer Olaf Schmidt aus Leipzig an.

Zum zweiten Mal kommt der britische Judo-Verband mit einer Auswahl nach Duisburg, aus Belgien nimmt die Vlaamse Judofederatie teil. Die meisten Teilnehmer aus den Niederlanden stellt der Mahorokan Sports Club Maassluis. Die meisten Landesverbände des DJB haben eine Landesauswahl gemeldet. Insgesamt erwartet der PSV mehr als 300 Athleten.

Auch der Gastgeber schickt ein Team auf die Matte. Yunus Vural (bis 40 Kilogramm), Alexander Lähr (bis 43), Anton Serdyuk (bis 46), Stuart Jakobs (bis 55), Soufien Manai (bis 60) und Seid Vejzovic (bis 66) wollen bei der hochkarätigen Veranstaltung internationale Erfahrung sammeln und den einen oder anderen Kampf gewinnen.

Viele der heute erfolgreichen deutschen Judokas haben beim Turnier in Duisburg auf der Matte gestanden und erste internationale Erfahrungen gesammelt. Die Nationalkämpfer Marc Odenthal aus Mönchengladbach, Moritz Plafky aus Hennef, Eduard Trippel aus Rüsselsheim und Falk Petersilka aus Bonn gingen beim PSV-Turnier als Sieger von der Matte. Judo-Weltmeister Alexander Wieczerzak aus Wiesbaden hat das Turnier 2005 gewonnen. Auch der niederländische Junioren-Weltmeister Frank de Wit, zuletzt Sieger beim Grand Prix in Tiflis, holte 2010 in Großenbaum eine Goldmedaille.

Eröffnet wird das Turnier am Samstag um 9 Uhr mit einer Vorführung der Nage no kata (Form des Werfens) durch die Vizeeuropameister und elffachen Deutschen Meister in dieser Kata, Yusuf Arslan und Sergio Sessini aus Oberhausen. Um 9.30 Uhr starten die Kämpfe. Durch die Veranstaltung führt als Sprecher der frühere Judo-Europameister Alexander von der Groeben, der auch die Judo-Übertragungen bei Eurosport kommentiert. Ein Team des PSV von mehr als 50 Helfern sorgt für die reibungslose Durchführung der Wettkämpfe.

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