Eishockey

Regionalliga West steht – Play-off-Modus bleibt variabel

Die Füchse Duisburg und die Moskitos Essen gehen nun in der Regionalliga an den Start.

Die Füchse Duisburg und die Moskitos Essen gehen nun in der Regionalliga an den Start.

Foto: STEFAN AREND / FUNKE Foto Services

Duisburg.  Arbeitstagung des EHV NRW in Duisburg: Die Vereine behalten sich Möglichkeiten vor, auf Corona-Einschränkungen zu reagieren

Videokonferenzen sind in Corona-Zeiten eine gute Sache – mitunter sind direkte Gespräche dann aber doch besser. „Wir haben Tische und Stühle auf der kleinen Eisbahn aufgebaut, sodass wir alle Abstandsregeln sehr gut einhalten konnten“, berichtet Stavros Avgerinos, der Vorsitzende des EV Duisburg. Nach der Arbeitstagung des Eishockey-Verbandes Nordrhein-Westfalen steht damit die Eishockey-Regionalliga West – und zwar weitgehend so, wie es zuvor bereits bekannt geworden war.

Die Liga wird mit zwölf Teams in die Saison 2020/21 gehen, die zunächst in zwei Vorrundengruppen aufgeteilt werden. „Wir sind den bisherigen Landesligisten dankbar, dass sie den Sprung wagen. So konnten wir eine attraktive Regionalliga zusammenstellen und haben eine Fünferliga vermieden“, so Avgerinos.

Zwölf Teams in zwei Gruppen

Der EVD spielt in der Gruppe 2 gegen die Dinslakener Kobras, den Neusser EV, den ESV Bergisch Gladbach, den EC Bergisch Land und den EHC Troisdorf. In der Gruppe 1 treffen die Moskitos Essen, der EHC Neuwied, die Ratinger Ice Aliens, die Eisadler Dortmund, der TuS Wiehl und die Grefrather EG aufeinander. Nach einer Einfachrunde mit zehn Spielen, die noch in diesem Kalenderjahr absolviert werden soll, bilden die jeweils ersten Vier beider Gruppen die Hauptrunde, während die übrigen Teams eine Art Platzierungsrunde absolvieren werden. Die Hauptrunde wird allerdings ebenfalls als Einfachrunde absolviert – nicht wie zuvor geplant als Doppelrunde. „Das liegt am späten Saisonstart“, so Avgerinos. Der ist für die Regionalliga per se noch offen, soll sich aber am Saisonbeginn der DEL orientieren, die wohl Mitte November beginnen wird.

Der Hauptrunde schließen sich mit dem Viertelfinale die Play-offs an. Deren Modus ist noch offen und soll flexibel gehandhabt werden. „Wenn wir genügend Zeit haben, werden wir im Best-of-Five-Modus spielen, ansonsten mit Best-of-Three-Modus“, sagt Achim Staudt vom EHV NRW. Heißt: Sollten Corona-Lockdowns den Spielbetrieb einschränken, könnte der Verband entsprechend reagieren. Sollte dagegen noch sehr viel Zeit „übrig“ sein, könnte es auch sein, dass es einen Zusatzwettbewerb – eine Art Pokal – geben wird. Avgerinos: „Wir sind zudem den Schiedsrichtern für ihr Entgegenkommen bei den Kosten dankbar.“ Denn es wird durchgängig mit drei Schiedsrichtern gespielt, in den Play-offs sind vier eingeplant: „Wir werden dabei einen Schiedsrichter-Fonds einrichten, um den kleineren Vereinen zu helfen. Auch das ist eine Art Dankeschön.“

Anfang September werden die Vereine über den Saisonstart beraten und untereinander die Spieltermine vereinbaren.

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