Rollhockey

RESG Walsum belegt den fünften Platz beim Turnier in Thun

Acht Tore und fünf blaue Karten: Miquel Vila.

Foto: Udo Milbret

Acht Tore und fünf blaue Karten: Miquel Vila. Foto: Udo Milbret

Duisburg.  Duisburger Bundesligist gewinnt nur ein Spiel, zeigt aber gute Leistungen. Miquel Vila glänzt als Torschütze. Bei Ramos ist noch Luft nach oben.

Fünfter Platz von sechs teilnehmenden Teams beim Kyburg-Cup im schweizerischen Thun – vom reinen Ergebnis her ist das sicher etwas unter dem Anspruch der RESG Walsum. „Aber es war ein Turnier auf höchstem Niveau und genau die Herausforderung, die wir uns erhofft hatten. Die Resultate täuschen daher ein wenig über unsere Leistung hinweg“, sagt Günther Szalek, Trainer des Rollhockey-Bundesligisten.

Zum Auftakt gab es gegen den amtierenden Schweizer Meister HC Montreux eine 2:4-Niederlage, der ein 3:5 gegen den Bundesliga-Rivalen RSC Darmstadt folgte. Gegen den gastgebenden Nationalliga-A-Aufsteiger SC Thunerstern gelang mit einem 8:6 der einzige Sieg im Turnierverlauf; die Partie gegen den Schweizer Cupsieger RHC Dornbirn – die Österreicher mischen im Spielbetrieb des Nachbarlandes mit – endete 2:2. Zum Abschluss gaben die Roten Teufel gegen den letztjährigen CERS-Cup-Gegner RHC Uttigen eine 4:2-Führung aus der Hand und verloren noch mit 4:5.

Wahlen muss noch zuschauen

„Der Trainingseffekt war zu 100 Prozent wie gewünscht. Wir haben sehr viel von dem, was wir uns vorgenommen hatten, umgesetzt“, so Günther Szalek, der bis zum Ligastart am 23. September gegen den TuS Düsseldorf-Nord keine weiteren Testspiele mit seinem Team bestreiten wird. Bis dahin dürfte der Kader auch komplett sein. Neben dem kurzfristig angeschlagen fehlenden Nuno Rilhas und Sebastian Haas, der gestern von der Weltmeisterschaft in China zurückgekehrt ist, musste auch weiterhin Kapitän Tobias Wahlen ersetzt werden, der sich nach seinem langwierigen Muskelfaserriss einer Stoßwellentherapie unterzieht.

In Thun vertrat ihn Rainer Lorz ansprechend. „Er hat einen sehr guten Job gemacht. Im letzten Spiel konnte er dann nicht mehr, aber das ist nach fünf Partien in so kurzer Zeit auf diesem Level auch kein Wunder“, lobte ihn Günther Szalek. Der Coach fand auch für Miquel Vila lobende Worte: „Respekt vor der Art und Weise, wie er sich reingehängt hat.“ Mit acht Toren war der Spanier Torschützenkönig des Turniers; außerdem holte er sich in den fünf Spielen auch fünf blaue Karten ab.

Sein Landsmann Pelayo Ramos braucht derweil noch etwas Eingewöhnungszeit. „Er hat gemerkt, dass die Messlatte noch sehr hoch ist“, erklärt Günther Szalek, der auch den Youngstern Jan Dobbratz und Finn Trender in der Schweiz Spielpraxis verschaffte.

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